Familienepos voller Trauer, Trauma, Liebe und Verlusten
Ein Buch, über das gefühlt die ganze Literaturwelt gesprochen hat.
Lazar habe ich im Urlaub gelesen und war direkt in der Geschichte drin. Vom Aufstieg und Fall einer Adelsfamilie in den Irrungen und Wirrungen des zwanzigsten Jahrhunderts wollte ich lesen und wurde dahingehend nicht enttäuscht. Die Charaktere waren detailreich gezeichnet und es war mir schnell klar, dass Nelio Biedermann schreiben kann.
Was ich mochte, war der Stil, der geschichtliche Rahmen, den der Autor hier gesteckt hat, und die grundsätzliche Handlung in der alle Charaktere den weltpolitischen Ereignissen alle gleichermaßen und doch jeweils anders ausgeliefert waren.
Was ich nicht so mochte: All die Affären und all der Sex, die nicht unbedingt zur Handlung beigetragen haben. Wobei der Roman sich in Bezug darauf einreiht in eine lange Liste der von Männern geschriebenen Weltliteratur. Wie man das bewertet, ist Ansichtssache.
Und doch habe ich mich gut unterhalten gefühlt von diesem Familienepos voller Trauer, Trauma, Liebe und Verlusten.
Lazar habe ich im Urlaub gelesen und war direkt in der Geschichte drin. Vom Aufstieg und Fall einer Adelsfamilie in den Irrungen und Wirrungen des zwanzigsten Jahrhunderts wollte ich lesen und wurde dahingehend nicht enttäuscht. Die Charaktere waren detailreich gezeichnet und es war mir schnell klar, dass Nelio Biedermann schreiben kann.
Was ich mochte, war der Stil, der geschichtliche Rahmen, den der Autor hier gesteckt hat, und die grundsätzliche Handlung in der alle Charaktere den weltpolitischen Ereignissen alle gleichermaßen und doch jeweils anders ausgeliefert waren.
Was ich nicht so mochte: All die Affären und all der Sex, die nicht unbedingt zur Handlung beigetragen haben. Wobei der Roman sich in Bezug darauf einreiht in eine lange Liste der von Männern geschriebenen Weltliteratur. Wie man das bewertet, ist Ansichtssache.
Und doch habe ich mich gut unterhalten gefühlt von diesem Familienepos voller Trauer, Trauma, Liebe und Verlusten.