Eine sehr berührende Geschichtr

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„Lebensbande „ist das neue Buch von Mechtild Borrmann und es beruhtauf wahren Begebenheiten, Dadurch wird die Geschichte, die von 3 Freundinnen handelt auf auf zwei Zeitebenen spielt, noch intensiver.
1991 bekommtLene einen Brief, der sie verschreckten wieder an alte Zeiten denken lässt. Sie bewahrt ein Geheimnis das sie immer mehr belastet und das sie sich von der Seele schreiben will.

Durch diese Geschichte erfährt der Leser, was den drei Frauen, Nora, Lene und Lieselotte widerfahren ist, wie sie sich kennengelernt haben und welches Geheimnis Lene so lange mit sich herumgetragen hat.

Dieses Buch zu lesen war schon manchmal hart. Themen
wie man mit behinderten Kindern während der Nazizeit umgegangen ist, waren schwer zu ertragen, aber auch die Gefangenschaft nach dem Krieg in einem russischen Gulag hat Entsetzen bei mir hervorgerufen, vor allem weil man ja weiß, dass es so etwas wirklich gegeben hat. Meine Gedanken waren immer wieder bei den Menschen in der Ukraine.

Frau Borrmann hat eine sehr emphatische Art diese Kriegs , und Nachkriegserlebnisse zu schildern, sodass man mit den Figuren mitfühlt.
Aber auch von Helden ist die Rede, Menschen, die sich eingesetzt haben die Schwächsten der Gesellschaft zu retten, auch wenn sie selbst dafür Konsequenzen in Kauf nehmen mussten.

Mechtild Borrmann hat ein Buch geschrieben, das ich nicht so schnell vergessen werde.