Packende Geschichte über drei Frauen

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In ihrem Roman erzählt die Autorin Mechthild Borrmann über das Schicksal dreier Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus und danach.

Eine der Frauen ist Lene, die ihre große Liebe nicht heiraten darf und stattdessen einen Mann heiraten muss, der sehr brutal ist. Leo, ihr Sohn, wird ihr vom Staat weggenommen, da er als “behindert” gilt. Lene versucht alles um ihn wiederzubekommen. Hilfe bekommt sie von einer der Krankenschwestern, die mit dem System so ihre Schwierigkeiten hat. Als Nora daraufhin nach Danzig versetzt wird, lernt sie Lieselotte kennen, die beiden sehr unterschiedlichen Frauen freunden sich an.

Sehr eindrücklich und atmosphärisch großartig, schildert die Autorin den Alltag im Krieg, sowie auch im Gulag und auch die emotionale Verfassung, in der die Frauen sich befinden und auch wie es um ihre politische Gesinnung bestellt ist.

Mich haben die Schicksale der Frauen sehr berührt, wobei ich insbesondere Lene in mein Herz geschlossen habe.