Ein Familienroman mit liebenswerten, sanften Außenseitern

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Das Cover zeigt einen gezeichneten Mondfisch, der ohne Schwanzflosse wie ein riesiger, schwimmender Kopf aussieht. Im Text findet sich unscheinbar eine aufklärende Stelle, an der Peter seinen Sohn Paul als Helens Mondfisch bezeichnet. Wie dieser seltene Fisch tritt der erwachsene Sohn als sanfter, introvertierter Außenseiter auf, immer um Korrektheit im Umgang mit anderen bemüht, freundlich, geduldig, stets sehr überlegt reagierend. Mit sehr ähnlichem Naturell ausgestattet ist sein einziger Freund Leonard, lange in einer partnerschaftlichen Mutter-Sohn-Beziehung lebend. Keine lauten, dramatischen Komplikationen im rational und pragmatisch ausgerichteten Leben der Beiden überfrachten hier den ruhigen, geordneten Alltag voller warmherziger zwischenmenschlicher Abläufe. Eine Reihe von originellen Veränderungen wie z.B. Damenbekanntschaft oder Wettbewerbsgewinn, die das Leben der zwei Hauptfiguren um die 30 nach und nach bereichern, sorgen für weniger Zurückgezogenheit, Unsicherheit und mehr Mut zur privaten und beruflichen Öffnung. Ebenso lebendig und liebenswürdig werden auch die Nebenfiguren vorgestellt, alles ummantelt mit feinem Humor in einfühlsamem Schreibstil.