Ich wollte nur kurz in die Leseprobe reinschauen. Jetzt plane ich gedanklich schon mein Leben in Paris.

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Ganz ehrlich: Les Bouttiers – Wir sind jetzt hat mich eiskalt erwischt. Eine Seite, zwei Seiten – und plötzlich war ich drin. Paris, Mode, Familienchaos, alte Gefühle, neue Probleme. Elodie ist keine dieser perfekten Heldinnen, sondern jemand, der offensichtlich schon zu viel verloren hat und trotzdem irgendwie weitermacht. Genau das macht sie so nahbar. Der Schmerz um ihre Mutter hängt über allem, ohne dass es kitschig oder übertrieben wirkt.

Und dann diese Männer. Natürlich. Adam taucht auf wie ein schlechter (oder sehr guter?) Zufall – heiß, verboten, Konkurrenz. Und Gabriel? Der fühlt sich an wie diese eine Erinnerung, die man längst abgeschlossen glaubt, bis sie plötzlich wieder vor einem steht und alles durcheinanderbringt. Schon in der Leseprobe ist klar: Das hier wird emotional kompliziert. Und ich liebe es.

Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton: elegant, modern, mit genau der richtigen Portion Drama und Ironie. Die Modewelt wirkt glamourös, aber nie glattgebügelt – man spürt sofort, dass hinter Glanz und großen Namen jede Menge Geheimnisse lauern. Und ja, der Emily in Paris-Vergleich passt, aber mit mehr Tiefe und deutlich mehr emotionalem Einsatz.

Kurz gesagt: Die Leseprobe hat mich nicht nur neugierig gemacht, sie hat mich reingezogen. Das ist eines dieser Bücher, bei denen man weiß, dass Gefühle, Chaos und Herzklopfen garantiert sind.