Nette Geschichte
Ich bin mit gemischten Erwartungen an Les Bouttiers – Wir sind jetzt herangegangen und am Ende auch mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben. Die Idee rund um ein traditionsreiches Modehaus in Paris, familiäre Verpflichtungen und eine Protagonistin, die mit alten Verlusten und neuen Gefühlen konfrontiert wird, hat für mich grundsätzlich funktioniert.
Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Dialoge erfüllen ihren Zweck, die Handlung voranzutreiben, bleiben aber leider zum Teil vorhersehbar.
Was mir gefallen hat, ist das Setting. Paris, das Modehaus, die Laufstege und Machtspiele bieten eine schöne Kulisse. Was mir etwas gefehlt hat, war mehr Tiefe in den familiären Konflikten und den Machtspielen rund um das Modehaus. Viele Intrigen und Spannungen werden angedeutet, lösen sich aber recht schnell oder bleiben oberflächlich.
Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass die Handlung sehr vorhersehbar bleibt. Das Liebesdreieck zwischen Elodie, Adam und Gabriel wirkte auf mich hier eher konstruiert als wirklich emotional zwingend.
Leider bleibt vieles an der Oberfläche. Elodie als Hauptfigur konnte mich nur teilweise erreichen. Wie zum Beispiel der frühe Verlust der Mutter, ein aufgegebener Traum und die Rückkehr an einen Ort, der voller Erinnerungen und Schuldgefühle steckt. Statt Entwicklung hatte ich oft das Gefühl, dass sie zwischen denselben Gedanken und Entscheidungen hin- und herpendelt. Dadurch wirkte sie auf mich stellenweise passiv und wenig greifbar.
Fazit: Am Ende hat mich der Roman unterhalten, aber leider nicht wirklich berührt. Für Leser die eine leichte Romance mit Glamour-Faktor suchen, mag das ausreichen, mich konnte die Geschichte nicht zu 100% packen.
Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Dialoge erfüllen ihren Zweck, die Handlung voranzutreiben, bleiben aber leider zum Teil vorhersehbar.
Was mir gefallen hat, ist das Setting. Paris, das Modehaus, die Laufstege und Machtspiele bieten eine schöne Kulisse. Was mir etwas gefehlt hat, war mehr Tiefe in den familiären Konflikten und den Machtspielen rund um das Modehaus. Viele Intrigen und Spannungen werden angedeutet, lösen sich aber recht schnell oder bleiben oberflächlich.
Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass die Handlung sehr vorhersehbar bleibt. Das Liebesdreieck zwischen Elodie, Adam und Gabriel wirkte auf mich hier eher konstruiert als wirklich emotional zwingend.
Leider bleibt vieles an der Oberfläche. Elodie als Hauptfigur konnte mich nur teilweise erreichen. Wie zum Beispiel der frühe Verlust der Mutter, ein aufgegebener Traum und die Rückkehr an einen Ort, der voller Erinnerungen und Schuldgefühle steckt. Statt Entwicklung hatte ich oft das Gefühl, dass sie zwischen denselben Gedanken und Entscheidungen hin- und herpendelt. Dadurch wirkte sie auf mich stellenweise passiv und wenig greifbar.
Fazit: Am Ende hat mich der Roman unterhalten, aber leider nicht wirklich berührt. Für Leser die eine leichte Romance mit Glamour-Faktor suchen, mag das ausreichen, mich konnte die Geschichte nicht zu 100% packen.