Selbstfindung in der Stadt der Liebe
Nach einer neuen Staffel 'Emily in Paris' entführt uns nun Antonia Wesseling in die Stadt der Liebe und nennt dazu noch ihren einen Love Interest Gabriel. Doch statt einer amerikanischen Praktikantin im Modelabel begleiten wir hier direkt die Tochter eines ganzen Modeimperiums, umgeben von Intrigen und gut gehüteten Geheimnissen.
Elodie studiert eigentlich Sport in Zürich und möchte mit dem familiären Modebusiness nur wenig zu tun haben. Ihr Trip nach Paris soll nur kurz sein...eigentlich. Sie wird vom Pariser Leben eingesogen und wir bekommen die volle Dosis Amour. Statt eines Love Interests gibt es direkt zwei: einen unverschämt gut aussehenden One-Night-Stand, der dummerweise der Sohn des Moderivalen ist, und ihren Adoptivcousin, der öffentlich als ihr leiblicher Cousin gilt.
Normalerweise bin ich kein Fan von Love Triangles. Auch hier funktioniert es nur bedingt. Vor allem, weil Elodie nach außen emanzipiert und selbstbewusst wirkt, innerlich aber aus Unsicherheit von einem fragwürdigen Typen zum nächsten stolpert. Adam versteckt seine Unsicherheiten hinter Humor, reflektiert sich immerhin selbst und arbeitet an sich. Gabriel hingegen blockt ab, wird ausfallend und stößt Elodie bewusst von sich weg. Kein Charmeur, den ich mir als Endgame wünsche – sorry!
Neben der Lovestory spielt Mode eine große Rolle. Besonders gefallen haben mir die detailreichen, kreativen Beschreibungen der Fashion Shows. Sanft wird Elodie in diese Welt und ihre ursprüngliche Leidenschaft eingeführt. Wir bekommen spannende Einblicke hinter die Kulissen, inklusive Druck und Herausforderungen einer erfolgreichen Marke. Schön fand ich auch, dass Elodie nicht plötzlich das Genie ist, sondern sich alles langsam entwickelt.
Abgerundet wird die Geschichte durch Familiengeheimnisse, Drama und Freundschaft. Was mir jedoch gefehlt hat, ist Elodies persönliche Entwicklung. Die Reflexion über ihre Verhaltensmuster und ihre Zukunft kommt zwar vor, aber viel zu kurz. Schade, denn ich hätte mir gewünscht, Elodie in Paris wirklich aufblühen zu sehen. Vielleicht ja in Band 2.
Insgesamt ein kurzweiliges Buch, mit einem schönen Schreibstil.
Elodie studiert eigentlich Sport in Zürich und möchte mit dem familiären Modebusiness nur wenig zu tun haben. Ihr Trip nach Paris soll nur kurz sein...eigentlich. Sie wird vom Pariser Leben eingesogen und wir bekommen die volle Dosis Amour. Statt eines Love Interests gibt es direkt zwei: einen unverschämt gut aussehenden One-Night-Stand, der dummerweise der Sohn des Moderivalen ist, und ihren Adoptivcousin, der öffentlich als ihr leiblicher Cousin gilt.
Normalerweise bin ich kein Fan von Love Triangles. Auch hier funktioniert es nur bedingt. Vor allem, weil Elodie nach außen emanzipiert und selbstbewusst wirkt, innerlich aber aus Unsicherheit von einem fragwürdigen Typen zum nächsten stolpert. Adam versteckt seine Unsicherheiten hinter Humor, reflektiert sich immerhin selbst und arbeitet an sich. Gabriel hingegen blockt ab, wird ausfallend und stößt Elodie bewusst von sich weg. Kein Charmeur, den ich mir als Endgame wünsche – sorry!
Neben der Lovestory spielt Mode eine große Rolle. Besonders gefallen haben mir die detailreichen, kreativen Beschreibungen der Fashion Shows. Sanft wird Elodie in diese Welt und ihre ursprüngliche Leidenschaft eingeführt. Wir bekommen spannende Einblicke hinter die Kulissen, inklusive Druck und Herausforderungen einer erfolgreichen Marke. Schön fand ich auch, dass Elodie nicht plötzlich das Genie ist, sondern sich alles langsam entwickelt.
Abgerundet wird die Geschichte durch Familiengeheimnisse, Drama und Freundschaft. Was mir jedoch gefehlt hat, ist Elodies persönliche Entwicklung. Die Reflexion über ihre Verhaltensmuster und ihre Zukunft kommt zwar vor, aber viel zu kurz. Schade, denn ich hätte mir gewünscht, Elodie in Paris wirklich aufblühen zu sehen. Vielleicht ja in Band 2.
Insgesamt ein kurzweiliges Buch, mit einem schönen Schreibstil.