Meine Sicht auf Let’s talk about – Frieden und Kriege
Das Jugend- und Mitmachbuch Let’s talk about – Frieden und Kriege von Cora Bieß, aufwendig illustriert von Kristina Nowothnig und herausgegeben in Zusammenarbeit mit der Berghof Foundation, schließt eine spürbare Lücke in der aktuellen Jugendliteratur. In einer Zeit, in der junge Menschen über soziale Medien ungefiltert mit Bildern von Konflikten und Krisen konfrontiert werden, greift dieses Werk das drängende Bedürfnis nach Einordnung, Orientierung und Selbstwirksamkeit auf.
Der größte Gewinn des Buches liegt in seinem didaktischen Konzept: Es verzichtet bewusst auf belehrungsintensive Vorträge und setzt stattdessen auf Partizipation. Als interaktives Tage- und Eintragbuch lädt es Jugendliche dazu ein, sich aktiv mit den eigenen Ängsten, Werten und Haltungen auseinanderzusetzen. Komplexe Konzepte der Friedens- und Konfliktforschung – etwa die Differenzierung zwischen negativem und positivem Frieden oder das Erkennen struktureller Gewalt – werden dabei keineswegs unzulässig vereinfacht. Die fachliche Expertise der Berghof Foundation bürgt für inhaltliche Tiefe, während die verständliche Sprache den Zugang erleichtert.
Die visuelle Umrahmung durch Kristina Nowothnig fügt dem Text eine entscheidende Ebene hinzu. Ihre Illustrationen lockern die thematische Schwere auf, ohne den Ernst des Gegenstands zu schmälern. Sie schaffen einen ästhetischen Raum, der zum Nachdenken anregt und das Aufgeschriebene visuell verankert.
Das Buch vermittelt eine zentrale und ermutigende Botschaft: Frieden ist kein abstrakter, passiver Zustand, der nur von der Hochpolitik verhandelt wird, sondern ein aktiver Prozess, der im Kleinen beginnt. Es gibt Jugendlichen konkretes Werkzeug an die Hand – von der kritischen Medienkompetenz bis hin zu Handlungsoptionen bei Konflikten im eigenen Umfeld. Let’s talk about – Frieden und Kriege ist damit nicht nur ein gelungenes Sachbuch, sondern ein wertvoller Begleiter für Jugendliche sowie ein starker Impulsgeber für die schulische und außerschulische Jugendbildung.
Der größte Gewinn des Buches liegt in seinem didaktischen Konzept: Es verzichtet bewusst auf belehrungsintensive Vorträge und setzt stattdessen auf Partizipation. Als interaktives Tage- und Eintragbuch lädt es Jugendliche dazu ein, sich aktiv mit den eigenen Ängsten, Werten und Haltungen auseinanderzusetzen. Komplexe Konzepte der Friedens- und Konfliktforschung – etwa die Differenzierung zwischen negativem und positivem Frieden oder das Erkennen struktureller Gewalt – werden dabei keineswegs unzulässig vereinfacht. Die fachliche Expertise der Berghof Foundation bürgt für inhaltliche Tiefe, während die verständliche Sprache den Zugang erleichtert.
Die visuelle Umrahmung durch Kristina Nowothnig fügt dem Text eine entscheidende Ebene hinzu. Ihre Illustrationen lockern die thematische Schwere auf, ohne den Ernst des Gegenstands zu schmälern. Sie schaffen einen ästhetischen Raum, der zum Nachdenken anregt und das Aufgeschriebene visuell verankert.
Das Buch vermittelt eine zentrale und ermutigende Botschaft: Frieden ist kein abstrakter, passiver Zustand, der nur von der Hochpolitik verhandelt wird, sondern ein aktiver Prozess, der im Kleinen beginnt. Es gibt Jugendlichen konkretes Werkzeug an die Hand – von der kritischen Medienkompetenz bis hin zu Handlungsoptionen bei Konflikten im eigenen Umfeld. Let’s talk about – Frieden und Kriege ist damit nicht nur ein gelungenes Sachbuch, sondern ein wertvoller Begleiter für Jugendliche sowie ein starker Impulsgeber für die schulische und außerschulische Jugendbildung.