Eine tiefe Freundschaft

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
cybergirl Avatar

Von

Klappentext:
Mit einem Unfall am See beginnt die Freundschaft zwischen Ella und Harriet. Obgleich grundverschieden, sind die beiden Mädchen einander unmittelbar zugetan. Doch Harriet hat ein Geheimnis, das sie ihrer besten Freundin lange verschweigt. Als der Krieg die Idylle ihrer Kindheit erreicht und vertraute Gewissheiten aufbricht, werden Ella und Harriet mit tiefgreifenden Verlusten konfrontiert.

Mit ihrem zweiten Roman „Leuchtende Schatten“ hat Iris Wolff ein stilles Buch veröffentlicht, das die schmerzhaften Bruchstellen der Geschichte mit der Unantastbarkeit menschlicher Beziehungen verwebt.

Iris Wolff hat lebendige Charaktere erschaffen.
Ella ist etwas verträumt. Sie flüchtet sich in der Zeit des Kriegs gerne in Tagträume.
Harriet ist eher die Realistin und somit ein guter Gegenpart zu Ella.
Die Großmutter Ursula (Oma von Ella) ist meine heimliche Heldin. Sie entpuppt sich als Oberhaupt der Familie und besitzt eine große Willensstärke.

Iris Wolff verleiht der Geschichte eine melancholische Stimmung.
Sie beschreibt die Handlungsorte, die Häuser, Straßen und die unberührte Natur sehr bildhaft.

Der Schreibstil von Iris Wolff ist flüssig und gut verständlich.
Die Autorin vermittelt das Schicksal der Siebenbürger Sachsen sehr eindringlich.

„Leuchtende Schatten“ ist ein Roman über Freundschaft und über Umbruch, den ich gerne gelesen habe.