Ella & Harriet

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petra-silie Avatar

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Der Roman "Leuchtende Schatten" von iris Wolff spielt in Siebenbürgen der frühen 1940er Jahre. Die Ich-Erzählerin Ella gehört einer deutschen Minderheit an, den Siebenbürger Sachsen. Im Hauptkern des Buches geht es um die Beziehung von Ella und Harriet Ella fühlt sich zu Harriet hingezogen, ohne die Art dieser Anziehung zu benennen. Es ist eine Mischung aus Bewunderung, Faszination, vielleicht auch eine Form der ersten Verliebtheit. Für Ella, die in einer großen, lebendigen Familie aufwächst, wird die introvertierte Harriett, die in einem wohlhabenden Umfeld aufwächst zu einer Freundin, mit der sie alles teilt. Harriett ist Jüdin. Sie ist gefährdet . Diese Tatsache führt schließlich zur Trennung der jungen Mädchen. Der Autorin gelingt es hier zu zeigen wie historische Gewalt in intimste Räume eindringt und Freundschaft durch äußere Kraft zerstört wird.
Ein großartiger Roman über Freundschaft, Identität und Schatten einer Zeit.
Leseempfehlung!