Freundschaft, Verlust und Freiheit

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leni_d Avatar

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Wie schon in „Halber Stein“ entführt Iris Wolff die Lesenden auch in ihrem zweiten Roman „Leuchtende Schatten“ nach Siebenbürgen, diesmal in ihren Geburtsort Hermannstadt. Und wieder ist der Ort mehr als bloße Kulisse. Die gefühlvollen Schilderungen von Landschaft und Stadt sind zentraler Bestandteil des Textes.
Sie erzählt die Geschichte der tiefen Freundschaft zwischen den Schülerinnen Ella und Harriet. Zwischen Erwachsenwerden, den Anforderungen von Familie und Gesellschaft und den zunehmenden Spannungen in den letzten Kriegsjahre (1943-45) versucht die Ich-Erzählerin Ella ihren Weg zu finden. Es geht um die Fragen von Gemeinschaft und Freiheit, aber auch um die Erfahrung von Abschied und Verlust.
Bildgewaltig, einfühlsam und poetisch ruhig erzählt nimmt die Autorin die Lesenden mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die bis heute nachwirkt.