Jugend im Rumänien des 2. Weltkriegs

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Ella wohnt mit Mutter und Vater, Onkel und Tante sowie Cousin Fred und Cousine Daggi und der matriarchischen Großmutter in einem Haus in Hermannstadt. Als die neue Mitschülerin Harriet in die Klasse kommt, fühlt sie sich sofort zu dieser hingezogen. Sie ist elegant und unnahbar. Durch einen Vorfall am See kommen die beiden sich endlich näher und werden beste Freundinnen.
Wir begleiten die beiden durch ihr Leben in Herrmannstadt, die enge Freundschaft, Ellas erste Liebe und die Veränderungen, die das Kriegsgeschehen mit sich bringen. Dabei erfahren wir vieles über das Leben der sächsischen Volksdeutschen in Rumänien, das sehr eindrucksvoll beschrieben wird. Auch die Stadt Sibiu lernen wir mit ihren Ecken und Winkeln und ihrer Umgebung kennen. Die Beschreibungen sind detailreich, aber nie langweilig und ausufernd und vermitteln auch Stimmungen hervorragend.
Die Geschichte der Freundschaft ist herzerwärmend aber auch stellenweise sehr traurig. Die Sprache ist sehr poetisch.
Ein rundum gelungenes, lesenswertes Buch.