Leuchtende Protagonistinnen

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Für mich war "Leuchtende Schatten" ein Genuss, obwohl historisch-geschichtlich geprägte Romane nicht unbedingt mein liebstes Genre sind.
Iris Wollf hat es geschafft, trotz der schweren und belastenden Zeiten, in denen der Roman spielt, ein zartes Band der Freundschaft zu skizzieren, das die beiden Protagonistinnen verbindet und zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammenschweißt.
Es handelt sich um eine Geschichte, die sich zwar langsam, aber umso eindrücklicher und kraftvoll entwickelt und berührt. Die Autorin bedient sich eines Erzählstils, der eben nicht nur eine Geschichte erzählen möchte, sondern auch Emotionen transportieren kann und die perfekte Balance aus Schwere und Leichtigkeit zu vermitteln mag.
Für mich war das Buch ein Eintauchen in eine ferne Zeit, eine fremde Umgebung und in eine spannende Freundschaft.