Licht und Schatten

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Das Buch Leuchtende Schatten von Iris Wolf ist im Klett-Cotta Verlag erschienen und das Cover fand ich sehr ansprechend gestaltet. Es hat etwas nostalgisches; der Geschichte entsprechend.
Gefördert durch ein Literatur Stipendium der Kunststiftung Baden - Württembergs wurde bereits 2015 als gebundene Ausgabe veröffentlicht und war der zweite Roman der Schriftstellerin.
Wir begleiten Ella und Harriet auf ihrer Freundschaftsreise.
Ella kommt aus einer Großfamilie in der es immer lebhaft zugeht und die Wohnverhältnisse der Zeit gemäß eher einfach bis ärmlich beschrieben sind.
Am ersten Tag nach den Ferien gibt es ein neues Kind in der Klasse. Vom ersten Moment an ist Ella fasziniert von ihrer neuen Mitschülerin. Harriet ist aus feinem Haus; das sieht man ihr sofort an. Grazil und vornehm; die Haltung immer perfekt. Ella kommt am Anfang nicht an Harriet heran, bis zu einem Ereignisreichen Tag am See, der das Leben der beiden für immer verbindet.

Die Geschichte um die Freundschaft der beiden Mädchen hat mir sehr gut gefallen. Die Schreibweise allerdings hat mich nicht ganz so gut mitgenommen, wie es hätte sein können.
Nicht so gut haben mir die sehr langen Passagen rund um das Kriegsgeschehen und die politischen Situationen gefallen.
Alles in allem ein schönes Buch; mit kleinen Abstrichen.