Schöne Geschichte!
„Leuchtende Schatten“ hat mir richtig gut gefallen. Iris Wolff erzählt von Ella und Harriet, deren tiefe Freundschaft in den Kriegsjahren im siebenbürgischen Hermannstadt von politischen Umbrüchen, einem gut gehüteten Geheimnis und einem schmerzhaften Abschied überschattet wird. Gleichzeitig entsteht das Bild einer Familie und einer ganzen Welt, die langsam auseinanderbricht.
Was mich an dem Buch besonders berührt hat, war aber gar nicht nur die Geschichte selbst. Ich habe immer wieder Parallelen zu meiner eigenen Familiengeschichte und zu meinen Erfahrungen wiedererkannt. Dieses Gefühl, dass vergangene Ereignisse noch lange nachwirken und in Familien oft mehr unausgesprochen weitergegeben wird, als man zunächst denkt, hat mich sehr erreicht.
Iris Wolff schreibt dabei unglaublich fein und ruhig, ohne dass die Geschichte an Intensität verliert. Ein Buch über Freundschaft, Familie, Verlust und Erinnerung – und für mich eines, das noch eine ganze Weile nach dem Lesen nachhallt.
Was mich an dem Buch besonders berührt hat, war aber gar nicht nur die Geschichte selbst. Ich habe immer wieder Parallelen zu meiner eigenen Familiengeschichte und zu meinen Erfahrungen wiedererkannt. Dieses Gefühl, dass vergangene Ereignisse noch lange nachwirken und in Familien oft mehr unausgesprochen weitergegeben wird, als man zunächst denkt, hat mich sehr erreicht.
Iris Wolff schreibt dabei unglaublich fein und ruhig, ohne dass die Geschichte an Intensität verliert. Ein Buch über Freundschaft, Familie, Verlust und Erinnerung – und für mich eines, das noch eine ganze Weile nach dem Lesen nachhallt.