Sprachlich sehr überzeugend
Ella lebt im Jahr 1943 mit ihren Eltern, der Großmutter, ihrer Tante, ihrem Onkel und Cousin und Cousine in einem einfachen Haus in der rumänischen Stadt Herrmannstadt. Sie leben ein einfaches Leben, haben es aber zusammen gut und leiden keine Not. Der Krieg ist allerdings allgegenwärtig und bestimmt die Familiengespräche. Als Harriet in Ellas Klasse kommt, ist sie sofort von dem anderen Mädchen fasziniert. Sie beschreibt sie als hübsch und anziehend, zugleich auch als unnahbar. Dann kommt es zu einem Unfall am See und Ella rettet Harriet. Ab diesem Zeitpunkt sind die beiden Freundinnen. Und so bekommt Ella Zugang zu der Villa der wohlhabenden Familie von Harriet und fühlt sich dort bald zuhause. Gleichzeitig werden ihr die Unterschiede zwischen Harriets Leben und dem ihren immer bewusster. Mit Voranschreiten des Krieges dringt dieser auch immer mehr in den Alltag von Ella und Harriet und deren Familien und nimmt mehr und mehr Einfluss auf das Leben und die Freundschaft der Mädchen.
Sehr zart beschreibt Iris Wolff die anfängliche Faszination Ellas für Harriet, dann das Aufkeimen der Freundschaft, die Themen, die junge Teenager beschäftigen, auch unabhängig vom Zweiten Weltkrieg. Fast nebensächlich scheinen zu Beginn noch die gesellschaftlichen Veränderungen, der Druck, der auf die Männer ausgeübt wird, in den Krieg zu ziehen. Und auch der Druck, der gegen Ende des Krieges zunimmt und das Leben für die dort lebende deutsche Bevölkerung erschwert. So verändert sich mit Fortschreiten des Krieges auch das alltägliche Leben von Ella und ihrer Familie sowie die Freundschaft zwischen Harriet und Ella.
Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen und auch die Protagonistinnen werden sehr liebevoll beschrieben. In der Mitte hat mich der Roman kurzzeitig ein wenig verloren, warum genau, kann ich gar nicht ausmachen. Möglicherweise waren mir einige wenige Passagen etwas zu langatmig. Dennoch habe ich den Roman insgesamt wirklich gerne gelesen, sodass „Leuchtende Schatten“ sicherlich nicht mein letzter Roman von Iris Wolff gewesen sein wird.
Sehr zart beschreibt Iris Wolff die anfängliche Faszination Ellas für Harriet, dann das Aufkeimen der Freundschaft, die Themen, die junge Teenager beschäftigen, auch unabhängig vom Zweiten Weltkrieg. Fast nebensächlich scheinen zu Beginn noch die gesellschaftlichen Veränderungen, der Druck, der auf die Männer ausgeübt wird, in den Krieg zu ziehen. Und auch der Druck, der gegen Ende des Krieges zunimmt und das Leben für die dort lebende deutsche Bevölkerung erschwert. So verändert sich mit Fortschreiten des Krieges auch das alltägliche Leben von Ella und ihrer Familie sowie die Freundschaft zwischen Harriet und Ella.
Die Schreibweise hat mir sehr gut gefallen und auch die Protagonistinnen werden sehr liebevoll beschrieben. In der Mitte hat mich der Roman kurzzeitig ein wenig verloren, warum genau, kann ich gar nicht ausmachen. Möglicherweise waren mir einige wenige Passagen etwas zu langatmig. Dennoch habe ich den Roman insgesamt wirklich gerne gelesen, sodass „Leuchtende Schatten“ sicherlich nicht mein letzter Roman von Iris Wolff gewesen sein wird.