Tiefgründige und aufrichtige Freundschaft
Die Handlung spielt in Siebenbürgen (heutiges Transsilvanien) in Rumänien, bei der deutschen Volksgruppen Siebenbürger Sachsen und während der letzten Jahre des zweiten Weltkrieges. Dabei wird aus Sicht von Ella deren Erwachsenwerden in dieser schwierigen politischen Lage in der Ich-Erzählerperspektive beschrieben. Ella lebt mit ihren Eltern, der Familie ihrer Tante und Ursula-Großmutter in einem gemeinsamen Haus. Sie entwickelt eine besondere Freundschaft zu Harriet, die aus einer wohlhabenden Familie stammt.
Siebenbürger Sachsen waren mir bisher geschichtlich leider wenig bekannt und ich habe mit dem Buch sehr viel gelernt. Auch wurde die Beschreibung der Örtlichkeiten grandios in die Handlung eingearbeitet. Es hat mich zu weiterführenden Recherchen angeregt.
Anschaulich und warmherzig wird das Familienleben von Ella beschrieben unter den problematischen Bedingungen des zweiten Weltkrieges. Für mich hat es den Eindruck vermittelt, dass hier der Zweite Weltkrieg für die deutsche Bevölkerungsgruppe etwas besser überstanden wurde. Die Propaganda war nicht so massiv und das Kriegsgeschehen weniger unmittelbar. Nichtsdestotrotz brachte diese Zeit auch hier verheerende Einschnitte, Trennungen und Verluste mit sich. Ich war tief und auf eine erschütternde Art berührt.
Ich mochte die Schreibweise sehr. Ella reflektiert ihre Gedanken, die Zeitgeschehnisse und ist absolut authentisch. Die Freundschaft zu Harriet ist einzigartig. Das gegenseitige füreinander Eingestehen war aufrichtig und nachvollziehbar. Auch wird eine erste Liebe aufgegriffen. Ich mochte Ella sehr. Eine starke intuitive Persönlichkeit trotz ihres jungen Alters.
Auch ans Herz gewachsen war mir Ursula-Großmutter, aufgrund ihrer resoluten, pragmatischen Art.
Das Buch hat ein relativ offenes Ende und lässt mich sogar etwas bangend zurück. Es ist jedoch eine großartige historische Geschichte, wahnsinnig gut und tiefgründig geschrieben und hallt definitiv nach.
Siebenbürger Sachsen waren mir bisher geschichtlich leider wenig bekannt und ich habe mit dem Buch sehr viel gelernt. Auch wurde die Beschreibung der Örtlichkeiten grandios in die Handlung eingearbeitet. Es hat mich zu weiterführenden Recherchen angeregt.
Anschaulich und warmherzig wird das Familienleben von Ella beschrieben unter den problematischen Bedingungen des zweiten Weltkrieges. Für mich hat es den Eindruck vermittelt, dass hier der Zweite Weltkrieg für die deutsche Bevölkerungsgruppe etwas besser überstanden wurde. Die Propaganda war nicht so massiv und das Kriegsgeschehen weniger unmittelbar. Nichtsdestotrotz brachte diese Zeit auch hier verheerende Einschnitte, Trennungen und Verluste mit sich. Ich war tief und auf eine erschütternde Art berührt.
Ich mochte die Schreibweise sehr. Ella reflektiert ihre Gedanken, die Zeitgeschehnisse und ist absolut authentisch. Die Freundschaft zu Harriet ist einzigartig. Das gegenseitige füreinander Eingestehen war aufrichtig und nachvollziehbar. Auch wird eine erste Liebe aufgegriffen. Ich mochte Ella sehr. Eine starke intuitive Persönlichkeit trotz ihres jungen Alters.
Auch ans Herz gewachsen war mir Ursula-Großmutter, aufgrund ihrer resoluten, pragmatischen Art.
Das Buch hat ein relativ offenes Ende und lässt mich sogar etwas bangend zurück. Es ist jedoch eine großartige historische Geschichte, wahnsinnig gut und tiefgründig geschrieben und hallt definitiv nach.