Unendlich tragisch

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buchstaben_mama Avatar

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Ähnlich wie in Shelly Kupferbergs „Stunden wie Tage“ schafft es auch Iris Wolff mit einer Wortgewandheit, die ihres Gleichen sucht, die Bedrohung des aufkommenden Nationalsozialismus einzufangen.
Ein eigentlich beschauliches, fast schon romantisch verklärtes Leben, voll von Freundschaft, Familie und Liebe, findet unter einem Schatten und einem Unverständnis von Zugehörigkeit statt.
Man fühlt sich ein, in dieses Leben, in die Familie und kann doch nie die Gefahr vergessen, die sprichwörtlich an die Tür klopft.
Das Ende lässt einen traurig zurück. Trotz des Funken Hoffnung, denn die Verluste waren hoch.
Iris Wolff ist eine Meisterin des Erzählens, ihr Roman hat nicht enttäuscht! Auch die Covergestaltung war wieder ein optisches Meisterwerk und reiht sich in die bereits erschienen Bände ganz wunderbar ein.
Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.