Von Freundschaft in Kriegszeiten
Ella und Harriet lernen sich in der Schule kennen, nach einem gefährlichen Unfall werden die beiden Mädchen unzertrennlich. Es gibt ein tiefes Verständnis zwischen ihnen, obwohl sie aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen kommen. Ella lebt mit ihrer Großfamilie in bescheidenen Verhältnissen, Harriet lebt mit ihrem Vater und der Stiefmutter in einer Villa mit Personal und Chauffeur. Es sind schwierige Zeiten, im siebenbürgischen Hermannstadt nimmt der zweite Weltkrieg seinen Lauf. Unbeirrt die Freundschaft der beiden Mädchen, die beide auf ihre Weise viel zu verarbeiten haben.
Es ist der Schreibstil von Iris Wolff, der diesen Roman zu etwas ganz besonderem macht. Einfühlsam und unaufgeregt beschreibt sie die Gefühle der beiden Mädchen, besonders von Ella, aus deren Sicht der Roman geschrieben ist. In leisen Tönen verfolgt man den Verlust der beiden Mädchen, die Kraft von Familienbanden und die erste Verliebtheit. Der Fokus liegt hier eindeutig nicht auf den geschichtlichen Details, sondern auf der Zwischenmenschlichkeit und dem Umgang miteinander. Dabei zeichnet Wolff ihre Personen sehr authentisch, egal ob die strenge Ursula-Oma, die freiheitsliebende Daggi oder den fürsorglichen Vater von Harriet.
Leider erfährt man in diesem Taschenbuch nichts über die Autorin selber, da muss man schon ein bisschen selber recherchieren. Da sie in Hermannstadt in Siebenbürgen geboren wurde gehe ich davon aus, dass sie hier von ihrer eigenen Familie erzählt.
Ein Roman, der zum einen die Geschichte der Siebenbürgen im 2. Weltkrieg am Beispiel von Ella und Harriet und ihren Familien erzählt. Zum anderen beschreibt er die tiefe Freundschaft zweier Mädchen und die Suche nach Freiheit in schwierigen Zeiten. Es ist keine leichte Unterhaltung sondern ein ernster Roman, der jedoch sehr berührt.
Es ist der Schreibstil von Iris Wolff, der diesen Roman zu etwas ganz besonderem macht. Einfühlsam und unaufgeregt beschreibt sie die Gefühle der beiden Mädchen, besonders von Ella, aus deren Sicht der Roman geschrieben ist. In leisen Tönen verfolgt man den Verlust der beiden Mädchen, die Kraft von Familienbanden und die erste Verliebtheit. Der Fokus liegt hier eindeutig nicht auf den geschichtlichen Details, sondern auf der Zwischenmenschlichkeit und dem Umgang miteinander. Dabei zeichnet Wolff ihre Personen sehr authentisch, egal ob die strenge Ursula-Oma, die freiheitsliebende Daggi oder den fürsorglichen Vater von Harriet.
Leider erfährt man in diesem Taschenbuch nichts über die Autorin selber, da muss man schon ein bisschen selber recherchieren. Da sie in Hermannstadt in Siebenbürgen geboren wurde gehe ich davon aus, dass sie hier von ihrer eigenen Familie erzählt.
Ein Roman, der zum einen die Geschichte der Siebenbürgen im 2. Weltkrieg am Beispiel von Ella und Harriet und ihren Familien erzählt. Zum anderen beschreibt er die tiefe Freundschaft zweier Mädchen und die Suche nach Freiheit in schwierigen Zeiten. Es ist keine leichte Unterhaltung sondern ein ernster Roman, der jedoch sehr berührt.