Sie bat ihn um eine Waffe, dann starb ein Mädchen

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user13 Avatar

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Mich hat das Buch sofort gehabt. Wirklich. Allein die Ausgangslage ist so gut: ein Typ mit schlechtem Ruf, über den die wildesten Gerüchte kursieren, eine perfekte Musterschülerin, die ihn plötzlich nach einer Waffe fragt und kurz darauf wird genau ihre Erzfeindin erschossen. Natürlich denkt man sofort: Das kann kein Zufall sein. Und genau dieses Gefühl von „Ich weiß, wie es aussieht, aber was, wenn es doch anders war?“ liebe ich.
Der Einstieg mit Ryles Gedanken macht ihn direkt greifbar. Man merkt sofort, dass hinter all den Gerüchten mehr steckt. Und dann steht Avery vor ihm, und ab da ist klar: Jetzt wird alles kompliziert. Dass sie ausgerechnet ihn braucht, um ihre Unschuld zu beweisen, fühlt sich so falsch und gleichzeitig so richtig an.
Dieses ständige Hin und Her zwischen Misstrauen und Anziehung, während immer mehr Lügen und Geheimnisse auftauchen. Und dass neben der ganzen Spannung auch noch Gefühle im Spiel sind, macht es für mich perfekt.