Gelungener YA-Thriller mit fantastischen Protagonisten
"Liars all around me" ist ein packender YA-Thriller, der vor allem durch seine sympathischen Hauptfiguren und sein spannendes Ende überzeugt.
An der Harbourview High wird eine Schülerin tot aufgefunden. War es Suizid oder doch Mord? Für Ryle ist die Frage klar, schließlich hat die Erzfeindin der toten Schülerin, Avery, ihn nur eine Woche zuvor nach einer Waffe gefragt. Um ihre Unschuld zu beweisen, bittet Avrey Ryle deswegen mit ihr gemeinsam den Schuldigen zu finden.
Avery und Ryle sind für mich beide von Anfang an tolle und sympathische Personen. Beide haben es aus verschiedenen Gründen privat nicht einfach und ich konnte mit jedem auf seine Art mitfühlen und hätte vor allen Dingen Averys Eltern mehr als einmal gerne angeschrien dass sie ihrer Tochter doch bitte mal die Liebe zukommen lassen die sie braucht und verdient.
Die Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt ist zwar vorhersehbar und klischeebehaftet, fühlt sich aber trotzdem wunderbar natürlich an und ich hab mich mit jedem Schritt den die Beiden aufeinander zugemacht haben mehr für sie gefreut. Sie haben das Buch wirklich durchgehend lesenswert gemacht und dafür gesorgt dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Die Spannung baut sich nämlich hauptsächlich im letzten Drittel auf. Gerade im Mittelteil fühlen sich die Ermittlungen die die beiden tätigen eher wie "Sidequests" an, die erledigt werden müssen um die Geschichte auf der einen Seite zwar voran zu bringen, aber dieser auch eine gewisse Länge zu geben und "aufzufüllen".
Trotzdem habe ich während des kompletten Buches den Spaß am Lesen nicht verloren und hab jederzeit gebannt an den Seiten gehangen.
Die Geschichte spielt vorallem mit Vorurteilen, Vorverurteilungen und Gerüchten. Was ist die Herkunft wirklich wert? Macht sie einen automatisch zum besseren Menschen? Braucht es Reichtum um eine gute Kindheit zu haben und zu was sind Menschen fähig wenn die Verzweiflung und der Druck nur groß genug sind? Sie hält der Zwei-Klassen-Gesellschaft den Spiegel vor propagiert dass man sich die Meinung über einen Menschen nicht davon bilden sollte was andere über ihn sagen. Und - wie es sich für einen guten Thriller gehört - das nichts so ist wie es scheint.
Für mich ist "Liars all around me" ein absolut gelungenes Buch und sowohl für Fans des Genres als auch für Thriller-Neueinsteiger geeignet.
An der Harbourview High wird eine Schülerin tot aufgefunden. War es Suizid oder doch Mord? Für Ryle ist die Frage klar, schließlich hat die Erzfeindin der toten Schülerin, Avery, ihn nur eine Woche zuvor nach einer Waffe gefragt. Um ihre Unschuld zu beweisen, bittet Avrey Ryle deswegen mit ihr gemeinsam den Schuldigen zu finden.
Avery und Ryle sind für mich beide von Anfang an tolle und sympathische Personen. Beide haben es aus verschiedenen Gründen privat nicht einfach und ich konnte mit jedem auf seine Art mitfühlen und hätte vor allen Dingen Averys Eltern mehr als einmal gerne angeschrien dass sie ihrer Tochter doch bitte mal die Liebe zukommen lassen die sie braucht und verdient.
Die Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt ist zwar vorhersehbar und klischeebehaftet, fühlt sich aber trotzdem wunderbar natürlich an und ich hab mich mit jedem Schritt den die Beiden aufeinander zugemacht haben mehr für sie gefreut. Sie haben das Buch wirklich durchgehend lesenswert gemacht und dafür gesorgt dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Die Spannung baut sich nämlich hauptsächlich im letzten Drittel auf. Gerade im Mittelteil fühlen sich die Ermittlungen die die beiden tätigen eher wie "Sidequests" an, die erledigt werden müssen um die Geschichte auf der einen Seite zwar voran zu bringen, aber dieser auch eine gewisse Länge zu geben und "aufzufüllen".
Trotzdem habe ich während des kompletten Buches den Spaß am Lesen nicht verloren und hab jederzeit gebannt an den Seiten gehangen.
Die Geschichte spielt vorallem mit Vorurteilen, Vorverurteilungen und Gerüchten. Was ist die Herkunft wirklich wert? Macht sie einen automatisch zum besseren Menschen? Braucht es Reichtum um eine gute Kindheit zu haben und zu was sind Menschen fähig wenn die Verzweiflung und der Druck nur groß genug sind? Sie hält der Zwei-Klassen-Gesellschaft den Spiegel vor propagiert dass man sich die Meinung über einen Menschen nicht davon bilden sollte was andere über ihn sagen. Und - wie es sich für einen guten Thriller gehört - das nichts so ist wie es scheint.
Für mich ist "Liars all around me" ein absolut gelungenes Buch und sowohl für Fans des Genres als auch für Thriller-Neueinsteiger geeignet.