Wem glaubst du noch, wenn niemand die ganze Wahrheit sagt?

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bücherdrache Avatar

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Ein einziger Moment bringt alles ins Wanken.

Avery wirkt wie das perfekte Mädchen, bis sie Ryle um etwas bittet, das alles verändert. Wenige Tage später ist ein Mädchen tot und nichts ist mehr so eindeutig, wie es scheint.

Ich war schnell in der Story drin und mochte vor allem dieses unterschwellige Misstrauen. Jeder scheint etwas zu verbergen, und man beginnt automatisch, eigene Theorien zu entwickeln. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.

Avery und Ryle könnten kaum unterschiedlicher sein, und gerade daraus entsteht eine spannende Dynamik. Hinter beiden steckt mehr, als man zunächst sieht, und es macht Spaß, ihre Facetten nach und nach zu entdecken.

Der Schreibstil liest sich angenehm und trägt gut durch die Geschichte. Für mich hätte es stellenweise etwas straffer sein können, weil sich die Suche nach Antworten zwischendurch etwas zieht. Trotzdem bleibt der Wunsch, hinter alles zu kommen.

Zum Ende hin zieht die Handlung noch einmal an und rundet das Ganze stimmig ab.

Ein unterhaltsamer All-Age-Thriller mit Geheimnissen, Emotionen und Figuren, die sich nicht sofort durchschauen lassen.