Wem kannst du vertrauen?

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Als eine Woche, bevor ihre Konkurrentin Sheila tot aufgefunden wird, Ryle von Avery gebeten wird, ihr eine Waffe zu besorgen, steht für Ryle sofort fest, wer für Sheilas Tod verantwortlich ist.

Doch Avery schafft es, Ryle davon zu überzeugen, dass sie damit nichts zu hat. Daraufhin beschließen sie, sich zusammen zu tun, um der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen. Das gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht, denn je mehr Informationen über Sheila ans Licht kommen, desto mehr erkennen sie, dass mehr Personen in Frage kommen, die die Tat begangen haben könnten, als anfangs gedacht.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer Sheila getötet hat.

Standen Ryle und Avery am Anfang auf gegnerische Seiten, kommen sie sich immer näher je weiter die Nachforschungen voranschreiten.

Und je mehr sie miteinander zu tun haben, desto besser lernen sie sich kennen und stellen fest, dass sie ein völlig falsches Bild vom jeweils anderen gehabt haben, denn als Avery die Wahrheit über die Beweggründe von Ryle erfährt, erkennt sie, dass sie vorschnell in Bezug auf ihn geurteilt hatte aufgrund der vielen Gerüchte, die über ihn kursieren.

Und Ryle, der tagtäglich zu spüren bekommt, wie schwer es ist, seinen schlechten Ruf wieder loszuwerden, ganz gleich was er tut, merkt, dass sich hinter der selbstbewussten Tochter der Bürgermeisterin und Einserschülerin ein Mensch steht, der erzogen wurde immer perfekt zu sein und sich deshalb mit Versagensängsten herumschlägt.

Das Buch ist kurzweilig und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannung wird bis zum Ende aufrechterhalten, so dass man die ganze Zeit mit Ryle und Avery miträtselt, wer es gewesen sein könnte.

Von mir eine klare Leseempfehlung.