Zwischen Lügen und Geheimnissen
Ryle weiß genau, dass man ihm an der Schule nicht traut. Umso irritierender ist es, als ausgerechnet die vorbildliche Avery ihn bittet, ihr eine Waffe zu besorgen. Er weigert sich. Kurz darauf wird ihre Mitschülerin Sheila Parker erschossen aufgefunden. Für Ryle scheint der Fall eindeutig. Doch Avery beteuert ihre Unschuld und kämpft verzweifelt darum, den wahren Täter zu finden. Widerwillig schließt Ryle sich ihr an. Während zwischen ihnen Misstrauen und Anziehung schwanken, stoßen sie auf ein Geflecht aus Lügen und Geheimnissen, das weit über die Schule hinausreicht und die ganze Stadt betrifft.
Die Handlung wird abwechselnd erzählt, jeweils aus der Ich-Perspektive, von Avery und Ryle. Dadurch ist man ihren Gedanken so nah, dass man das Gefühl hat, immer ein kleines Stück mehr zu wissen als sie selbst. Gleichzeitig bleibt man misstrauisch, denn in dieser Geschichte sagt jeder nur die halbe Wahrheit.
Zu den beiden Hauptcharakteren: Avery wirkt nach außen perfekt, kontrolliert, fast unantastbar. Doch je tiefer man in ihre Sicht eintaucht, desto deutlicher spürt man die Risse hinter der Fassade. Ryle dagegen trägt eine emotionale Vergangenheit mit sich herum und wird ständig mit Vorurteilen konfrontiert. Beide sind vielschichtig, authentisch und entwickeln sich Schicht für Schicht weiter, sodass man sie erst wirklich versteht, wenn man schon tief in der Geschichte steckt.
Der Schreibstil ist flüssig, modern und schnell, was perfekt zum hohen Tempo passt. Die Spannung entsteht weniger durch große Enthüllungen, sondern durch Lügen, Gerüchte und eine unterschwellige Bedrohung, die sich langsam, aber stetig aufbaut. Man rätselt mit, zweifelt, verdächtigt und tappt durch die cleveren falschen Fährten immer wieder in die Irre. Besonders das Rätsel um Shelia Parkers Tod hält die Geschichte konstant in Bewegung. Man rätselt mit ob es Mord oder Suizid war.
In der Auflösung gab es noch etwas mehr Luft nach oben, auch wenn sie komplett unerwartet kam und ich nicht damit gerechnet habe. Dennoch blieb es sehr offen und bot noch relativ viel Raum für eigene Spekulationen.
Mein Fazit:
Ein sehr gut gelungener YA-Thriller mit durchgehender Spannung durch unterschwelliger Bedrohungen, Lügen, Gerüchten und voll von Misstrauen. Es lässt sich gut Miträtseln und entwickelt dadurch eine Sogwirkung. Mir hat es sehr gefallen und darum vergebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.
Die Handlung wird abwechselnd erzählt, jeweils aus der Ich-Perspektive, von Avery und Ryle. Dadurch ist man ihren Gedanken so nah, dass man das Gefühl hat, immer ein kleines Stück mehr zu wissen als sie selbst. Gleichzeitig bleibt man misstrauisch, denn in dieser Geschichte sagt jeder nur die halbe Wahrheit.
Zu den beiden Hauptcharakteren: Avery wirkt nach außen perfekt, kontrolliert, fast unantastbar. Doch je tiefer man in ihre Sicht eintaucht, desto deutlicher spürt man die Risse hinter der Fassade. Ryle dagegen trägt eine emotionale Vergangenheit mit sich herum und wird ständig mit Vorurteilen konfrontiert. Beide sind vielschichtig, authentisch und entwickeln sich Schicht für Schicht weiter, sodass man sie erst wirklich versteht, wenn man schon tief in der Geschichte steckt.
Der Schreibstil ist flüssig, modern und schnell, was perfekt zum hohen Tempo passt. Die Spannung entsteht weniger durch große Enthüllungen, sondern durch Lügen, Gerüchte und eine unterschwellige Bedrohung, die sich langsam, aber stetig aufbaut. Man rätselt mit, zweifelt, verdächtigt und tappt durch die cleveren falschen Fährten immer wieder in die Irre. Besonders das Rätsel um Shelia Parkers Tod hält die Geschichte konstant in Bewegung. Man rätselt mit ob es Mord oder Suizid war.
In der Auflösung gab es noch etwas mehr Luft nach oben, auch wenn sie komplett unerwartet kam und ich nicht damit gerechnet habe. Dennoch blieb es sehr offen und bot noch relativ viel Raum für eigene Spekulationen.
Mein Fazit:
Ein sehr gut gelungener YA-Thriller mit durchgehender Spannung durch unterschwelliger Bedrohungen, Lügen, Gerüchten und voll von Misstrauen. Es lässt sich gut Miträtseln und entwickelt dadurch eine Sogwirkung. Mir hat es sehr gefallen und darum vergebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.