Ein spannender Kinderkrimi zum Miträtseln!

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fernweh nach zamonien Avatar

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Inhalt:

Rupert Rumpelstil möchte endlich wissen, wo sein Vater geblieben ist.

Vor ein paar Jahren ist dieser spurlos verschwunden und Ruperts Mutter kann (oder will) bei der Lösung des Rätsels nicht helfen.

Jedoch ist Rupert kein gewöhnliches Kind. Er hat eine ganz besondere Gabe: er kann Geister sehen!

Fest entschlossen, das Familiengeheimnis zu lüften, folgt er jeder Spur. An seiner Seite sein treuer Kater Igor!


Hilf Rupert dabei, seinen Vater zu finden und das dunkle Geheimnis der Familie ans Licht zu bringen!


Altersempfehlung:

ab 9 Jahre


Mein Eindruck:

Rätselbücher sind hier sehr begehrt.
Wenn's dann obendrein noch gruselig wird ... Perfekt!

Die "Warnungen" zu Beginn und die Einleitung des Wolpertingers sorgen sofort für die passende, schaurig-schöne Atmosphäre.

Die Geschichte wird in Panels und Sprechblasen erzählt. Ein klassischer Comic. Das Besondere sind die vielen Rätsel, die Lesende (gemeinsam mit Rupert) im Verlauf des Abenteuers lösen müssen.

Besonders gefällt mir, dass am Ende jeder Doppelseite eine Aufgabe gestellt wird und sich die jeweilige Antwort unmittelbar durch Hinweise oder Weitererzählung der Geschichte auf der nächsten Seite ergibt.

Das Manko bei vielen Rätselbüchern ist oft die Lösungsseite an Ende, da man dort (unbeabsichtigt) auch schon mal zu weit liest.

Der Aufbau dieses Rätsel-Comics ist in der Hinsicht sehr gut gelungen.

Auch sind die Rätsel vielseitig und abwechselnd: Puzzle, Labyrinth, Suchbilder, 10 Fehler finden uvm. Einige sind sehr einfach, es gibt aber auch ein paar harte Nüsse zu knacken.

Hier ist Spürsinn und genaues Hinsehen gefragt: Die Lösungen verstecken sich in den Bildern, aber auch im Text und hin und wieder muss man ein paar Seiten zurückgehen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Es macht großen Spaß, Rupert Rumpelstil bei seinem Abenteuer zu begleiten und mitzurätseln.

Die Atmosphäre ist (altersgerecht) gruselig und ein wenig düster. Die detaillierten Zeichnungen sind überwiegend dunkler, jedoch mit Akzenten in Rot und Blaugrün gestaltet.

Den Strich mag ich sehr und besonders die Charaktere (mit roten Nasen und Wangen) haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Vor allem die Mimik ist sehr lebendig und herrlich witzig: am trüben Freitagmorgen, an dem Rupert keine Lust hatte, zur Schule zu gehen, sieht das kleine Kerlchen wirklich sehr bedröppelt aus ;-)

Bei einem Gruselkrimi darf natürlich die Gänsehaut nicht fehlen:

Die Monster und auch die Bauchredner-Puppe Günther sind vielfältig und schaurig-schön gestaltet. Seine wahre Gestalt als "Monster unter dem Bett" wäre zu gruselig ;-)

Fun Fact: Einige der niedlichen Monsterzeichnungen an einer Pinnwand wurden von der Tochter des Comic-Zeichners gemalt. Darf man Monster als "süß" bezeichnen?

"Licht ins Dunkel" hält, was es verspricht: Rundum-sorglos-Paket aus Rätsel, Comic, Grusel und Krimi!

Es ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und gezeichnet, ein wenig düster, ein bisschen gruselig und bietet tollen Rätselspaß!

Eine Leseempfehlung für unerschrockene Spürnasen!


Fazit:

Ein faszinierendes und monstermäßiges Rätsel-Abenteuer zum Mitknobeln!

Altersgerecht gruselig, spannend erzählt und mit viel Liebe zum Detail gezeichnet.


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Rezensiertes Buch: "Licht ins Dunkel - Ein Gruselkrimi zum Mitraten" aus dem Jahr 2026