Manchmal findet die Liebe trotzdem ihren Weg
Oskar möchte bloß seine Ruhe haben. Von Liebe will er nichts wissen und schon gar nicht von den Eichhörnchen, die ihn ständig umarmen möchten. Also muss ein Wachhund her: Brutus soll dafür sorgen, dass ihm niemand mehr zu nahekommt. Doch der Plan funktioniert nur bedingt. Denn Brutus vertreibt zwar andere, bleibt selbst aber bei Oskar. Er bringt ihm Stöckchen, leistet ihm Gesellschaft und wird langsam zu einem Freund. So beginnt Oskar ganz nebenbei zu verstehen, dass Liebe manchmal genau dort auftaucht, wo man sie am wenigsten erwartet.
Die Geschichte ist herrlich unkompliziert erzählt und kommt mit kurzen, klaren Sätzen aus. Gerade für kleine Kinder passt das wunderbar: Es gibt wenig Text, aber jede Menge Gefühl. Man kann Oskars anfängliche Abwehr genauso gut nachvollziehen wie die vorsichtige Veränderung, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Die Emotionen werden nicht groß erklärt, sondern sind in den Bildern unmittelbar zu erkennen. Die Illustrationen wirken präzise und gleichzeitig sehr ausdrucksstark ... ein Blick, eine Körperhaltung oder eine kleine Geste reicht oft schon aus. Dadurch lässt sich beim gemeinsamen Anschauen viel entdecken und auch über Gefühle sprechen.
Mir gefällt, dass die Botschaft nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt wird. Stattdessen darf Oskar selbst erleben, was Nähe bedeuten kann. Ausgerechnet der Hund, der eigentlich alles und jeden fernhalten soll, zeigt ihm, wie schön Gesellschaft und Zuneigung sein können.
Ein liebevoll gemachtes Bilderbuch für kleine Zuhörer ab drei Jahren, das mit wenig Worten ziemlich viel erzählt. Und vielleicht bleibt nach dem Zuklappen vor allem dieser Gedanke hängen: Liebe lässt sich nicht immer planen aber sie findet ihren Weg.
Die Geschichte ist herrlich unkompliziert erzählt und kommt mit kurzen, klaren Sätzen aus. Gerade für kleine Kinder passt das wunderbar: Es gibt wenig Text, aber jede Menge Gefühl. Man kann Oskars anfängliche Abwehr genauso gut nachvollziehen wie die vorsichtige Veränderung, die sich im Laufe der Geschichte entwickelt. Die Emotionen werden nicht groß erklärt, sondern sind in den Bildern unmittelbar zu erkennen. Die Illustrationen wirken präzise und gleichzeitig sehr ausdrucksstark ... ein Blick, eine Körperhaltung oder eine kleine Geste reicht oft schon aus. Dadurch lässt sich beim gemeinsamen Anschauen viel entdecken und auch über Gefühle sprechen.
Mir gefällt, dass die Botschaft nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt wird. Stattdessen darf Oskar selbst erleben, was Nähe bedeuten kann. Ausgerechnet der Hund, der eigentlich alles und jeden fernhalten soll, zeigt ihm, wie schön Gesellschaft und Zuneigung sein können.
Ein liebevoll gemachtes Bilderbuch für kleine Zuhörer ab drei Jahren, das mit wenig Worten ziemlich viel erzählt. Und vielleicht bleibt nach dem Zuklappen vor allem dieser Gedanke hängen: Liebe lässt sich nicht immer planen aber sie findet ihren Weg.