Schonungslos ehrlich und tief berührend
„Liebewesen“ ist eines dieser Bücher, das mich emotional vollkommen erwischt hat. Die Geschichte von Lio und Max wirkt auf den ersten Blick wie eine Liebesgeschichte, entwickelt sich aber schnell zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Spuren, die Vergangenheit, Verletzungen und familiäre Prägungen im Leben hinterlassen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Figuren gezeichnet sind. Lio und Max sind keine perfekten Charaktere, sondern Menschen mit Ängsten, Unsicherheiten und emotionalem Ballast. Oft wollte ich in die Handlung eingreifen, ihnen helfen oder sie vor ihren eigenen Entscheidungen bewahren. Gerade dadurch wirkten sie unglaublich lebendig und nahbar.
Caroline Schmitt schreibt direkt, ungeschönt und mit einer Sprache, die gleichzeitig rau und einfühlsam ist. Die Dialoge fühlen sich echt an, die Gedanken der Figuren gehen unter die Haut und viele Szenen sind nur schwer auszuhalten, weil sie so ehrlich von Schmerz, Selbstzweifeln und dem Wunsch nach Nähe erzählen. Dabei geht es nicht nur um Liebe, sondern auch um die Frage, wie traumatische Erfahrungen unser Selbstbild und unsere Beziehungen beeinflussen.
Trotz der Schwere konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist traurig, intensiv und manchmal unbequem, aber genau darin liegt seine Stärke. „Liebewesen“ ist ein Roman, der lange nachhallt und seine Figuren noch lange im Kopf zurücklässt. Für mich eine eindrucksvolle und bewegende Lektüre.
Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Figuren gezeichnet sind. Lio und Max sind keine perfekten Charaktere, sondern Menschen mit Ängsten, Unsicherheiten und emotionalem Ballast. Oft wollte ich in die Handlung eingreifen, ihnen helfen oder sie vor ihren eigenen Entscheidungen bewahren. Gerade dadurch wirkten sie unglaublich lebendig und nahbar.
Caroline Schmitt schreibt direkt, ungeschönt und mit einer Sprache, die gleichzeitig rau und einfühlsam ist. Die Dialoge fühlen sich echt an, die Gedanken der Figuren gehen unter die Haut und viele Szenen sind nur schwer auszuhalten, weil sie so ehrlich von Schmerz, Selbstzweifeln und dem Wunsch nach Nähe erzählen. Dabei geht es nicht nur um Liebe, sondern auch um die Frage, wie traumatische Erfahrungen unser Selbstbild und unsere Beziehungen beeinflussen.
Trotz der Schwere konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist traurig, intensiv und manchmal unbequem, aber genau darin liegt seine Stärke. „Liebewesen“ ist ein Roman, der lange nachhallt und seine Figuren noch lange im Kopf zurücklässt. Für mich eine eindrucksvolle und bewegende Lektüre.