Klingt recht spannend
Schon die ersten Seiten von Liefern fühlen sich anders an als vieles, was man sonst liest. Der Einstieg ist ungewohnt und ein bisschen sperrig, aber genau das macht neugierig. Man merkt schnell, dass dieses Buch nicht einfach nur eine Geschichte erzählt, sondern mit Sprache spielt und Erwartungen bewusst bricht. Beim Lesen musste ich mich konzentrieren, hatte aber gleichzeitig das Gefühl, etwas Eigenes zu entdecken.
Der Ton wirkt direkt und roh, fast so, als würde jemand seine Gedanken ungefiltert aufschreiben. Das kann stellenweise irritierend sein, aber es passt gut zum Thema und zur Stimmung des Buches. Man bekommt keinen klassischen Anfang mit klarer Handlung, sondern eher Eindrücke, Beobachtungen und Fragmente, die sich langsam zusammensetzen.
Was mir an der Leseprobe besonders aufgefallen ist, ist das Gefühl von Unruhe und Fremdsein. Man ist als Leser nicht nur Beobachter, sondern wird selbst ein bisschen aus der Komfortzone geholt. Liefern verlangt Aufmerksamkeit und Geduld, wirkt aber gleichzeitig ehrlich und mutig.
Nach den ersten Seiten hatte ich nicht das Gefühl, alles verstanden zu haben – aber genau das macht für mich den Reiz aus. Es ist ein Buch, das Fragen stellt, statt Antworten zu geben, und das einen dazu bringt, anders über Sprache, Alltag und Zugehörigkeit nachzudenken.
Der Ton wirkt direkt und roh, fast so, als würde jemand seine Gedanken ungefiltert aufschreiben. Das kann stellenweise irritierend sein, aber es passt gut zum Thema und zur Stimmung des Buches. Man bekommt keinen klassischen Anfang mit klarer Handlung, sondern eher Eindrücke, Beobachtungen und Fragmente, die sich langsam zusammensetzen.
Was mir an der Leseprobe besonders aufgefallen ist, ist das Gefühl von Unruhe und Fremdsein. Man ist als Leser nicht nur Beobachter, sondern wird selbst ein bisschen aus der Komfortzone geholt. Liefern verlangt Aufmerksamkeit und Geduld, wirkt aber gleichzeitig ehrlich und mutig.
Nach den ersten Seiten hatte ich nicht das Gefühl, alles verstanden zu haben – aber genau das macht für mich den Reiz aus. Es ist ein Buch, das Fragen stellt, statt Antworten zu geben, und das einen dazu bringt, anders über Sprache, Alltag und Zugehörigkeit nachzudenken.