Augenöffnend
Tomer Gardi: Liefern
Dieser Roman erzählt die Geschichte mehrerer Lieferkettenfahrer (sogenannte Rider), die mit E-Bikes oder Motorrädern rund um die Welt im Einsatz sind und für uns alle immer selbstverständlicher werden, denn zumindest Essen haben wir wohl alle schon mal auf diese Weise geliefert bekommen und im Stadtbild aind sie ja gar nicht meht wegzudenken.
Mit war wenig bewusst, dass es sich hier um so ein globales Phänomenen handelt - Der Roman spielt in Tel Aviv, Berlin, Istanbul, Dehli und Buenos Aires. Zum Schluss gibt es auch noch ein kenianisches Kapitel, dies fällt aber aus der allgemeinen Erzählung ziemlich raus, da es nicht von einem Rider handelt.
Es ist wirklich erschreckend unter was für prekären und ausbeuterischen Umständen die Rider arbeiten. Natürlich war mir dies vorher theoretisch bewusst, doch dies nochmal in dieser Deutlichkeit mit konkreten Protagonisten zu lesen, weckt auf jeden Fall die Empathie und wird zumindest bei mir dazu führen, dass ich noch bewusster überlege, bevor ich irgendetwas bestelle bzw. wo Die einzelnen Kapitel des Romans sind locker verbunden, teilweise kennen die Personen sich oder es gibt andere Verbindungen zwischen ihnen.
Mit hat das Buch gut gefallen, allerdings empfand ich es eher als aneinandergereihte thematisch zusammengehörigen Erzählband. Das letzte Kapitel ist auch gut, ist aber thematisch ein bisschen weiter weg und wirkt daher etwas deplaziert, passt aber trotz allem zum Titel und großen Thema des des Buches.
Dieser Roman erzählt die Geschichte mehrerer Lieferkettenfahrer (sogenannte Rider), die mit E-Bikes oder Motorrädern rund um die Welt im Einsatz sind und für uns alle immer selbstverständlicher werden, denn zumindest Essen haben wir wohl alle schon mal auf diese Weise geliefert bekommen und im Stadtbild aind sie ja gar nicht meht wegzudenken.
Mit war wenig bewusst, dass es sich hier um so ein globales Phänomenen handelt - Der Roman spielt in Tel Aviv, Berlin, Istanbul, Dehli und Buenos Aires. Zum Schluss gibt es auch noch ein kenianisches Kapitel, dies fällt aber aus der allgemeinen Erzählung ziemlich raus, da es nicht von einem Rider handelt.
Es ist wirklich erschreckend unter was für prekären und ausbeuterischen Umständen die Rider arbeiten. Natürlich war mir dies vorher theoretisch bewusst, doch dies nochmal in dieser Deutlichkeit mit konkreten Protagonisten zu lesen, weckt auf jeden Fall die Empathie und wird zumindest bei mir dazu führen, dass ich noch bewusster überlege, bevor ich irgendetwas bestelle bzw. wo Die einzelnen Kapitel des Romans sind locker verbunden, teilweise kennen die Personen sich oder es gibt andere Verbindungen zwischen ihnen.
Mit hat das Buch gut gefallen, allerdings empfand ich es eher als aneinandergereihte thematisch zusammengehörigen Erzählband. Das letzte Kapitel ist auch gut, ist aber thematisch ein bisschen weiter weg und wirkt daher etwas deplaziert, passt aber trotz allem zum Titel und großen Thema des des Buches.