Ausbeutung
Dieses Buch ist die Geschichte von Essenlieferanten. Sie spielt in verschiedenen Kontinenten der Erde. Berlin, Istanbul, New Dehli, Buenos Aires und Tel Aviv.
Um Männer und Frauen die verzweifelt versuchen, ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen anderen Menschen ihr Essen zu liefern. Alles immer schnell, freundlich, fehlerfrei. Sonst droht eine schlechte Bewertung. Mit einer schlechten Bewertung gibt es weniger Aufträge, dadurch weniger Geld. Ein perfides System. Denn in den meisten Ländern gibt es die (trotz allem) begehrten Plätze nur über korrupte Mittelsmänner. Auch in Berlin.
Tomer Gardi hat an mehreren Schauplätzen recherchiert und mit den Essensboten gesprochen.
Er schreibt nicht nur einen fundierte Geschichte, sondern er schafft es auch noch diese globalen Geschichten durch dünne Fäden kunstvoll miteinander zu verbinden. Die meisten Schnüre verknoten sich in einer Sprachschule in Berlin. Dort unterrichtet Nina, die für ein Auslandssemester nach Indien geht. Dort ist eine junge Mutter, die, von dem Mann verlassen versucht durch Essenslieferungen sich und ihren kleinen Sohn durchzubringen. Nina lernt dort Ramon kennen und telefoniert dann im letzten Kapitel mit dessen Mutter aus Buenos Aires.
Wenn du dir häufiger mal was liefern lässt, dann solltest du dieses Buch lesen. Wenn nicht, dann auch. Es geht um Ausbeutung und Rassismus, aber auch um Familie und Liebe. Denn auch diese Lieferanten sind nur Menschen und machen schon mal einen Fehler. Für verzögerte Lieferzeiten können sie häufig nichts, müssen aber die volle Verantwortung übernehmen. Sehr gesellschaftskritisch und politisch. Doch durch die persönlichen Schicksale kommen mir diese Menschen sehr nahe.
Ein spannender Pageturner, dieses menschenverachtende System auf unterhaltsame Weise aufdeckt.
Um Männer und Frauen die verzweifelt versuchen, ihren Lebensunterhalt damit zu verdienen anderen Menschen ihr Essen zu liefern. Alles immer schnell, freundlich, fehlerfrei. Sonst droht eine schlechte Bewertung. Mit einer schlechten Bewertung gibt es weniger Aufträge, dadurch weniger Geld. Ein perfides System. Denn in den meisten Ländern gibt es die (trotz allem) begehrten Plätze nur über korrupte Mittelsmänner. Auch in Berlin.
Tomer Gardi hat an mehreren Schauplätzen recherchiert und mit den Essensboten gesprochen.
Er schreibt nicht nur einen fundierte Geschichte, sondern er schafft es auch noch diese globalen Geschichten durch dünne Fäden kunstvoll miteinander zu verbinden. Die meisten Schnüre verknoten sich in einer Sprachschule in Berlin. Dort unterrichtet Nina, die für ein Auslandssemester nach Indien geht. Dort ist eine junge Mutter, die, von dem Mann verlassen versucht durch Essenslieferungen sich und ihren kleinen Sohn durchzubringen. Nina lernt dort Ramon kennen und telefoniert dann im letzten Kapitel mit dessen Mutter aus Buenos Aires.
Wenn du dir häufiger mal was liefern lässt, dann solltest du dieses Buch lesen. Wenn nicht, dann auch. Es geht um Ausbeutung und Rassismus, aber auch um Familie und Liebe. Denn auch diese Lieferanten sind nur Menschen und machen schon mal einen Fehler. Für verzögerte Lieferzeiten können sie häufig nichts, müssen aber die volle Verantwortung übernehmen. Sehr gesellschaftskritisch und politisch. Doch durch die persönlichen Schicksale kommen mir diese Menschen sehr nahe.
Ein spannender Pageturner, dieses menschenverachtende System auf unterhaltsame Weise aufdeckt.