ausgeliefert sein
„Liefern“ ist ein Buch, das viel will – Welt, Politik, Humor, Liebe, Ausbeutung, Sehnsucht. Ich fand die Grundidee stark: Lieferanten als Mittelpunkt einer globalen Geschichte, nicht als Randfigur. Diese Perspektive sieht man selten so groß erzählt. Das schärft zugleich den Blick das alltägliche.
Das Buch hat etwas Eigenes. Es erzählt politisch, ohne geschniegelt zu wirken, und es hat eine Art Leichtigkeit, die einen manchmal überrascht. Man merkt auch, dass da viel Recherche drinsteckt.
Kein „Wohlfühlroman“, eher eine unruhige Weltreise. Wenn man Episoden mag und Lust auf eine andere Stimme hat, lohnt sich das. Wenn man lineare Geschichten braucht, könnte es anstrengend werden.Man muss sich auf dieses Buch einlassen, weil es sprunghaft ist. Aber genau das fühlt sich passend an. Für mich war das ein Roman, der im Kopf bleibt und ein bisschen im Bauch.
Das Buch hat etwas Eigenes. Es erzählt politisch, ohne geschniegelt zu wirken, und es hat eine Art Leichtigkeit, die einen manchmal überrascht. Man merkt auch, dass da viel Recherche drinsteckt.
Kein „Wohlfühlroman“, eher eine unruhige Weltreise. Wenn man Episoden mag und Lust auf eine andere Stimme hat, lohnt sich das. Wenn man lineare Geschichten braucht, könnte es anstrengend werden.Man muss sich auf dieses Buch einlassen, weil es sprunghaft ist. Aber genau das fühlt sich passend an. Für mich war das ein Roman, der im Kopf bleibt und ein bisschen im Bauch.