Liefern - aber rackizacki!
Der Autor beschreibt in verschiedenen Settings Menschen auf fast der ganzen Welt, deren Arbeit das Liefern von Essen ist. Dabei nimmt er uns Lesende mit hinein in ihr Erleben, ihre Sorgen, Nöte und ihr Privatleben.
Die einzelnen Geschichten und Schicksale werden vom Erzähler alle miteinander verbunden, indem meistens eine Person aus den Erzählungen davor wiederauftaucht. Dabei schreibt er immer konsequent aus der Sicht seiner Protagonisten heraus, meist auch in der Ich-Perspektive.
Fasziniert hat mich der verbindende Weitblick des Autors, denn mögen die Probleme für die Liefernden auch in jedem Land etwas anders gelagert sein, so wird doch überall von den Arbeitgebern und den Bestellenden vergessen, dass ein Mensch liefert und keine Maschine.
So entsteht die Ausbeutung der Kuriere und es entsteht ein Konkurrenzkampf unter ihnen, wer die nächste Lieferung bekommt, denn die Bezahlung ist immer zu knapp. Keiner kann sich einen Ausfall leisten. Hinzu kommen die Bewertungen im Internet, die immer gut sein müssen, um vom Chef nicht heruntergestuft zu werden.
„So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman“ (Klappentext) und so einfühlsam die Lebensumstände einer „Berufsgruppe“ zeigend – da kann ich mich nur anschließen.
Die einzelnen Geschichten und Schicksale werden vom Erzähler alle miteinander verbunden, indem meistens eine Person aus den Erzählungen davor wiederauftaucht. Dabei schreibt er immer konsequent aus der Sicht seiner Protagonisten heraus, meist auch in der Ich-Perspektive.
Fasziniert hat mich der verbindende Weitblick des Autors, denn mögen die Probleme für die Liefernden auch in jedem Land etwas anders gelagert sein, so wird doch überall von den Arbeitgebern und den Bestellenden vergessen, dass ein Mensch liefert und keine Maschine.
So entsteht die Ausbeutung der Kuriere und es entsteht ein Konkurrenzkampf unter ihnen, wer die nächste Lieferung bekommt, denn die Bezahlung ist immer zu knapp. Keiner kann sich einen Ausfall leisten. Hinzu kommen die Bewertungen im Internet, die immer gut sein müssen, um vom Chef nicht heruntergestuft zu werden.
„So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman“ (Klappentext) und so einfühlsam die Lebensumstände einer „Berufsgruppe“ zeigend – da kann ich mich nur anschließen.