Liefern - Eine Weltreise auf zwei Rädern
Schon das Cover macht neugierig: schlicht, aber mit einer Prise Symbolik, die die Themen des Romans andeutet - Bewegung, Globalität, das ständige Unterwegssein. Es passt gut zum Inhalt, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Anfangs kam ich schwer in das Buch rein, was aber nicht am Buch sondern am Zeitpunkt lag. Ich wusste, dass das Buch in Ruhe gelesen werden muss.
Gardis Schreibstil ist das eigentliche Highlight. Episodisch springt er zwischen Tel Aviv, Delhi, Istanbul, Buenos Aires und Berlin hin und her, und trotzdem verliert man nie den Faden. Der Ton ist leichtfüßig, oft humorvoll, aber nie oberflächlich - gerade im Kontrast zu den ernsten Themen wie Ausbeutung und Rassismus entsteht eine besondere Spannung, die das Buch trägt.
Man merkt, dass Gardi über drei Jahre in sechs Städten recherchiert hat, die Details wirken nie aufgesetzt, sondern authentisch erlebt.
Insgesamt ein Roman, der politisch ist, ohne zu belehren und der einer oft unsichtbaren Berufsgruppe ein Gesicht gibt.
Verdient nominiert für die Longlist Deutscher Buchpreis 2026!
Anfangs kam ich schwer in das Buch rein, was aber nicht am Buch sondern am Zeitpunkt lag. Ich wusste, dass das Buch in Ruhe gelesen werden muss.
Gardis Schreibstil ist das eigentliche Highlight. Episodisch springt er zwischen Tel Aviv, Delhi, Istanbul, Buenos Aires und Berlin hin und her, und trotzdem verliert man nie den Faden. Der Ton ist leichtfüßig, oft humorvoll, aber nie oberflächlich - gerade im Kontrast zu den ernsten Themen wie Ausbeutung und Rassismus entsteht eine besondere Spannung, die das Buch trägt.
Man merkt, dass Gardi über drei Jahre in sechs Städten recherchiert hat, die Details wirken nie aufgesetzt, sondern authentisch erlebt.
Insgesamt ein Roman, der politisch ist, ohne zu belehren und der einer oft unsichtbaren Berufsgruppe ein Gesicht gibt.
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