Wichtiges Buch
Die Autorin erzählt in diesem Buch vom Femizid ihrer Schwester. Sie verarbeitet das Geschehene für sich selbst, bleibt dabei jedoch sachlich und zieht den Leser trotzdem in ihren Bann.
Ich war auf das Thema vorbereitet – und doch hat es mich überrumpelt. Vor allem die ersten Kapitel haben mich tief berührt: die Suche nach der Akte ihrer Schwester und die eingestreuten Details zu Femiziden. Das war schwerer zu lesen, als ich erwartet hatte.
Da Liliana viel aufgeschrieben hat, eröffnet sich ein direkter Einblick in ihre Gefühlswelt und ihren Alltag. Das verleiht allem eine besondere Tiefe, die niemanden unberührt lässt.
Die Erzählungen ihres Freundeskreises machen deutlich, wie schwer es ist, von außen etwas zu bemerken, wenn die Betroffene schweigt. Niemand scheint auch nur eine Ahnung gehabt zu haben. Das unterstreicht umso mehr, wie grausam die Tat war – und wie hilflos sowohl Opfer als auch ihr Umfeld sind.
Schon nach den ersten Seiten dachte ich: Dieses Buch hat den Pulitzer-Preis zu Recht gewonnen. Dieser Eindruck blieb bis zum Schluss.
Einzig das Stilmittel im letzten Teil fand ich schwer zugänglich. Hier schreibt die Autorin aus ihrer Perspektive, bezeichnet sich jedoch als „jemand“. Das bringt Trauer und Fassungslosigkeit zwar intensiv zum Ausdruck, war für mich aber gewöhnungsbedürftig.
Ein wichtiges, kraftvolles Buch – und eines, das viele lesen sollten.
Ich war auf das Thema vorbereitet – und doch hat es mich überrumpelt. Vor allem die ersten Kapitel haben mich tief berührt: die Suche nach der Akte ihrer Schwester und die eingestreuten Details zu Femiziden. Das war schwerer zu lesen, als ich erwartet hatte.
Da Liliana viel aufgeschrieben hat, eröffnet sich ein direkter Einblick in ihre Gefühlswelt und ihren Alltag. Das verleiht allem eine besondere Tiefe, die niemanden unberührt lässt.
Die Erzählungen ihres Freundeskreises machen deutlich, wie schwer es ist, von außen etwas zu bemerken, wenn die Betroffene schweigt. Niemand scheint auch nur eine Ahnung gehabt zu haben. Das unterstreicht umso mehr, wie grausam die Tat war – und wie hilflos sowohl Opfer als auch ihr Umfeld sind.
Schon nach den ersten Seiten dachte ich: Dieses Buch hat den Pulitzer-Preis zu Recht gewonnen. Dieser Eindruck blieb bis zum Schluss.
Einzig das Stilmittel im letzten Teil fand ich schwer zugänglich. Hier schreibt die Autorin aus ihrer Perspektive, bezeichnet sich jedoch als „jemand“. Das bringt Trauer und Fassungslosigkeit zwar intensiv zum Ausdruck, war für mich aber gewöhnungsbedürftig.
Ein wichtiges, kraftvolles Buch – und eines, das viele lesen sollten.