Schwierig
Jenna ist nach einer Party verschwunden. Bald glaubt niemand mehr, dass sie noch lebend gefunden wird. Ihre ehemals besten Freunde haben alle auch Grund, nicht alles zu sagen, was sie wissen. Dennoch versuchen sie, herauszufinden, was geschehen ist. Dabei erkennen sie nach und nach, dass sie nicht unschuldig an ihrem Verschwinden sind.
Das klang spannend. Das klang mitreißend. Und dann war es zäh und nervig. Über weite Strecken erfährt man nichts. Gar nichts. Immer wieder einzig Unterhaltungen einzelner der Clique untereinander mit jeder Menge Andeutungen, aber null Information. Das liegt großteils auch daran, dass alles abwechselnd aus der Perspektive von Matt, Connor und Alena erzählt wird und sich von daher schon einiges wiederholt. Dennoch komme ich mir mit meinem Halbwissen dann echt blöd vor und es nervt und es langweilt. Da ist es schwer, weiterzulesen und nicht abzubrechen.
Sehr störend für meinen Lesefluss sind auch die Namen. Kaum jemand hat einen üblichen, in Deutschland gebräuchlichen Namen. Da bin ich geistig dann in UK oder USA und dann platzt eine ältere Person oder ein Nachname rein und mir fällt wieder ein, ach, spielt doch in Bayern! Das ist unrealistisch und störend. Der zweite Teil zieht an. Und das in jeder Hinsicht. Es kommen verstörende Dinge an den Tag. Da sind die Figuren völlig anders, als im ersten Teil. Sehr realistisch ist das nicht. Und es ist auch ärgerlich. Man hat das Gefühl, ein anderes Buch zu lesen. Zusammenhalt in Freundschaften ist großartig, aber was hier dargestellt wird, ist bitterböse und keinesfalls tolerierbar. Für ein Jugendbuch nicht nur heftig, sondern krass. Alles, wirklich alles Böse wird von den Freunden durch Schweigen toleriert und auch ein Todesfall ändert fast nichts.
Erster Teil langweilig, zweiter Teil brutal, dritter Teil krass. Der Epilog lässt mich ebenfalls nicht zufrieden zurück, denn der ist mir absolut zu einseitig. Ganz so unfair geht es nicht zu, auch wenn manche Gruppen das gern glauben machen wollen. Insgesamt daher von mir leider gerade mal mit knapper Not drei Sterne, weil ich den Wunsch der Autorin, gewisse Themen ins Bewusstsein zu rücken, hoch anrechne.
Das klang spannend. Das klang mitreißend. Und dann war es zäh und nervig. Über weite Strecken erfährt man nichts. Gar nichts. Immer wieder einzig Unterhaltungen einzelner der Clique untereinander mit jeder Menge Andeutungen, aber null Information. Das liegt großteils auch daran, dass alles abwechselnd aus der Perspektive von Matt, Connor und Alena erzählt wird und sich von daher schon einiges wiederholt. Dennoch komme ich mir mit meinem Halbwissen dann echt blöd vor und es nervt und es langweilt. Da ist es schwer, weiterzulesen und nicht abzubrechen.
Sehr störend für meinen Lesefluss sind auch die Namen. Kaum jemand hat einen üblichen, in Deutschland gebräuchlichen Namen. Da bin ich geistig dann in UK oder USA und dann platzt eine ältere Person oder ein Nachname rein und mir fällt wieder ein, ach, spielt doch in Bayern! Das ist unrealistisch und störend. Der zweite Teil zieht an. Und das in jeder Hinsicht. Es kommen verstörende Dinge an den Tag. Da sind die Figuren völlig anders, als im ersten Teil. Sehr realistisch ist das nicht. Und es ist auch ärgerlich. Man hat das Gefühl, ein anderes Buch zu lesen. Zusammenhalt in Freundschaften ist großartig, aber was hier dargestellt wird, ist bitterböse und keinesfalls tolerierbar. Für ein Jugendbuch nicht nur heftig, sondern krass. Alles, wirklich alles Böse wird von den Freunden durch Schweigen toleriert und auch ein Todesfall ändert fast nichts.
Erster Teil langweilig, zweiter Teil brutal, dritter Teil krass. Der Epilog lässt mich ebenfalls nicht zufrieden zurück, denn der ist mir absolut zu einseitig. Ganz so unfair geht es nicht zu, auch wenn manche Gruppen das gern glauben machen wollen. Insgesamt daher von mir leider gerade mal mit knapper Not drei Sterne, weil ich den Wunsch der Autorin, gewisse Themen ins Bewusstsein zu rücken, hoch anrechne.