Atmosphärisch, authentisch und voller Nostalgie
Ich habe „Little Hollywood“ unheimlich gerne gelesen. Inga Hanka gelingt hier ein wunderbarer Coming-of-Age-Roman, der das Lebensgefühl der 90er-Jahre perfekt einfängt. Die Mischung aus Filmzitaten, Musik und der typischen Melancholie der Zeit zwischen Schulabschluss und Erwachsenwerden hat mich sofort abgeholt.
Die Geschichte von Leo, die zwischen ihren eigenen Träumen (einem Studium) und den familiären Problemen – einer überforderten Mutter und der latenten Bedrohung durch den Vater – feststeckt, ist berührend und authentisch. Ihre Rettung ist die Videothek „Little Hollywood“ und der anfangs unnahbare Jo, der zu ihrem Halt wird.
Die Protagonisten sind tiefgründig und lebensecht gezeichnet. Themen wie die erste Liebe, Selbstzweifel und der Aufbruch in ein neues Leben werden sprachlich wunderschön umgesetzt. Wer Filme und die Popkultur der 90er liebt, wird dieses Buch ohnehin Elliott-winken (bzw. lieben). Lediglich das Ende war mir einen Tick zu harmonisch und passte nicht ganz zum sonst so realistischen Ton. Trotzdem ein großartiges Buch!
Die Geschichte von Leo, die zwischen ihren eigenen Träumen (einem Studium) und den familiären Problemen – einer überforderten Mutter und der latenten Bedrohung durch den Vater – feststeckt, ist berührend und authentisch. Ihre Rettung ist die Videothek „Little Hollywood“ und der anfangs unnahbare Jo, der zu ihrem Halt wird.
Die Protagonisten sind tiefgründig und lebensecht gezeichnet. Themen wie die erste Liebe, Selbstzweifel und der Aufbruch in ein neues Leben werden sprachlich wunderschön umgesetzt. Wer Filme und die Popkultur der 90er liebt, wird dieses Buch ohnehin Elliott-winken (bzw. lieben). Lediglich das Ende war mir einen Tick zu harmonisch und passte nicht ganz zum sonst so realistischen Ton. Trotzdem ein großartiges Buch!