Coming-of-Age in den 90ern
Was das Cover angeht, hat mich die Farbgestaltung zunächst nicht sofort angesprochen, wenn man dann weiß, dass der Roman in den 90ern spielt, ist sie wiederum recht passend.
Protagonistin Leonie, genannt Leo, hat gerade ihre letzte Abiturprüfung geschrieben, was ihre Familie angeht, hat sie es aber nicht gerade leicht. Ihre Mutter ist alleinerziehend und depressiv, mit dem Vater gab es Konflikte und er kümmert sich nicht, ihr kleiner Bruder weist autistische Züge auf und das Geld ist immer knapp, die Wohnung zu klein. Oft flüchtet sie sich daher in die Videothek um die Ecke, namens "Little Hollywood", wo Jo aus ihrem Abi Jahrgang jobbt, der ihr eigentlich suspekt ist und der immer "Wahrheit oder Pflicht" oder Filmzitate raten mit ihr spielen will.
Für mich war die Geschichte wie eine kleine Zeitreise in meine eigene Abi-Zeit, in der so einiges noch ganz anders war als heute und in der es wirklich noch mehrere Videotheken in jeder mittelgroßen Stadt gab, aber noch quasi kein Social Media. In Leo als Protagonistin und ihre Sorgen und Probleme konnte ich mich daher gut hineinversetzen, zumal alles authentisch erzählt ist, ohne zu sehr ins Extreme abzugleiten. Auch Jo war mir sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als passend für diesen Roman gewählt.
Protagonistin Leonie, genannt Leo, hat gerade ihre letzte Abiturprüfung geschrieben, was ihre Familie angeht, hat sie es aber nicht gerade leicht. Ihre Mutter ist alleinerziehend und depressiv, mit dem Vater gab es Konflikte und er kümmert sich nicht, ihr kleiner Bruder weist autistische Züge auf und das Geld ist immer knapp, die Wohnung zu klein. Oft flüchtet sie sich daher in die Videothek um die Ecke, namens "Little Hollywood", wo Jo aus ihrem Abi Jahrgang jobbt, der ihr eigentlich suspekt ist und der immer "Wahrheit oder Pflicht" oder Filmzitate raten mit ihr spielen will.
Für mich war die Geschichte wie eine kleine Zeitreise in meine eigene Abi-Zeit, in der so einiges noch ganz anders war als heute und in der es wirklich noch mehrere Videotheken in jeder mittelgroßen Stadt gab, aber noch quasi kein Social Media. In Leo als Protagonistin und ihre Sorgen und Probleme konnte ich mich daher gut hineinversetzen, zumal alles authentisch erzählt ist, ohne zu sehr ins Extreme abzugleiten. Auch Jo war mir sympathisch.
Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als passend für diesen Roman gewählt.