Coming of Age mit 90er-Vibe
In Little Hollywood begleitet man Leonie, genannt Leo, in einem Sommer direkt nach der Schulzeit – einer Zeit zwischen Aufbruch und Orientierungslosigkeit. Statt der erhofften Freiheit wird sie mit familiären Problemen, Liebeskummer und der Unsicherheit konfrontiert, wie ihr Leben eigentlich weitergehen soll. Zwischen Kleinstadtalltag, Videothek und innerem Chaos beginnt für sie eine Phase, in der sich alles verändert, auch wenn es sich zunächst gar nicht so anfühlt.
Der Roman ist eine eher unaufgeregte Coming-of-Age-Geschichte, die nicht von großen Wendungen lebt, sondern von leisen Momenten und Stimmungen. Gerade das macht für mich einen großen Teil des Charmes aus. Die Geschichte fühlt sich sehr nahbar und real an – wie ein Sommer, den man selbst irgendwie kennt.
Besonders gefallen hat mir der nostalgische 90er-Flair, der sich durch das gesamte Buch zieht. Die Atmosphäre ist sehr stimmig und weckt dieses Gefühl von „damals“, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Unterstützt wird das Ganze durch eine schöne, ruhige Sprache, die sich angenehm lesen lässt und einen sanft durch die Geschichte trägt.
Die Figuren wirken authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Es geht viel um Selbstfindung, Beziehungen und die Frage, wohin der eigene Weg eigentlich führen soll. Dabei bleibt die Geschichte eher ruhig und zurückhaltend, was stellenweise auch dazu führt, dass sie sich ein wenig zieht.
Es ist ein stimmiger, atmosphärischer Roman, den ich besonders Leser empfehlen würde, die genau solche leisen, charaktergetriebenen Coming-of-Age-Geschichten mögen.
Ich würde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen – gerne auch mit etwas älteren Protagonist:innen.
Der Roman ist eine eher unaufgeregte Coming-of-Age-Geschichte, die nicht von großen Wendungen lebt, sondern von leisen Momenten und Stimmungen. Gerade das macht für mich einen großen Teil des Charmes aus. Die Geschichte fühlt sich sehr nahbar und real an – wie ein Sommer, den man selbst irgendwie kennt.
Besonders gefallen hat mir der nostalgische 90er-Flair, der sich durch das gesamte Buch zieht. Die Atmosphäre ist sehr stimmig und weckt dieses Gefühl von „damals“, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Unterstützt wird das Ganze durch eine schöne, ruhige Sprache, die sich angenehm lesen lässt und einen sanft durch die Geschichte trägt.
Die Figuren wirken authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Es geht viel um Selbstfindung, Beziehungen und die Frage, wohin der eigene Weg eigentlich führen soll. Dabei bleibt die Geschichte eher ruhig und zurückhaltend, was stellenweise auch dazu führt, dass sie sich ein wenig zieht.
Es ist ein stimmiger, atmosphärischer Roman, den ich besonders Leser empfehlen würde, die genau solche leisen, charaktergetriebenen Coming-of-Age-Geschichten mögen.
Ich würde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen – gerne auch mit etwas älteren Protagonist:innen.