Gespalten
„Little Hollywood” von Inga Hanka hat mich ehrlich gesagt zwiegespalten zurückgelassen.
Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist sehr direkt, leicht zu lesen und an manchen Stellen fast schon nüchtern. Dadurch bin ich gut durch die Seiten gekommen, ohne mich groß anstrengen zu müssen. Gleichzeitig hat mir genau das manchmal etwas gefehlt. Ich hatte nicht immer das Gefühl, wirklich tief in die Figuren oder ihre Gedanken einzutauchen.
Was ich mochte, war die Atmosphäre. Dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit, von sich treiben lassen und nicht zu wissen, wo man eigentlich hinwill, hat mich auf jeden Fall erreicht. Das wirkte sehr ehrlich und stellenweise auch unangenehm nah an der Realität. Gerade deshalb gab es Momente, die hängen geblieben sind.
Mit den Figuren hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten. Ich konnte sie zwar verstehen, habe aber keine starke Verbindung zu ihnen aufgebaut. Es war eher so, als würde ich ihnen zuschauen, statt wirklich mit ihnen mitzufühlen. Dadurch haben mich manche Entwicklungen weniger berührt, als sie es vielleicht hätten tun können.
Insgesamt ist es ein Buch, das sich gut weglesen lässt und eine bestimmte Stimmung sehr treffend einfängt.
Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil ist sehr direkt, leicht zu lesen und an manchen Stellen fast schon nüchtern. Dadurch bin ich gut durch die Seiten gekommen, ohne mich groß anstrengen zu müssen. Gleichzeitig hat mir genau das manchmal etwas gefehlt. Ich hatte nicht immer das Gefühl, wirklich tief in die Figuren oder ihre Gedanken einzutauchen.
Was ich mochte, war die Atmosphäre. Dieses Gefühl von Orientierungslosigkeit, von sich treiben lassen und nicht zu wissen, wo man eigentlich hinwill, hat mich auf jeden Fall erreicht. Das wirkte sehr ehrlich und stellenweise auch unangenehm nah an der Realität. Gerade deshalb gab es Momente, die hängen geblieben sind.
Mit den Figuren hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten. Ich konnte sie zwar verstehen, habe aber keine starke Verbindung zu ihnen aufgebaut. Es war eher so, als würde ich ihnen zuschauen, statt wirklich mit ihnen mitzufühlen. Dadurch haben mich manche Entwicklungen weniger berührt, als sie es vielleicht hätten tun können.
Insgesamt ist es ein Buch, das sich gut weglesen lässt und eine bestimmte Stimmung sehr treffend einfängt.