In drei Worten: nostalgisch – ruhig – nachdenklich!

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jane.bookish Avatar

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Inhalt (spoilerfrei)
Little Hollywood erzählt von einem Sommer zwischen Schulende und Zukunft, von Orientierungslosigkeit, Freiheit und dem Gefühl, dass gerade alles gleichzeitig möglich und beängstigend ist.
Im Mittelpunkt steht Leonie, deren Rückzugsort die Videothek „Little Hollywood“ wird – ein Ort, an dem Filme und unverhoffte Begegnungen ihr helfen, mit ihrer familiären Situation und der ungewissen Zukunft umzugehen. Es ist ein Sommer voller Entscheidungen, Unsicherheiten und der Frage, wer man eigentlich sein möchte.

Analyse: Themen & Motive
Der Roman ist ein Coming-of-Age-Roman in den 80er|90er, der sich mit Identitätsfindung, Zukunftsangst, Familie, Freundschaft und dem Übergang ins Erwachsenenleben beschäftigt.
Zentrales Motiv: nicht mehr Kind, aber auch noch nicht angekommen.
Der Roman lebt weniger von Handlung als von Stimmung, Nostalgie und Figurenwahrnehmung und funktioniert vor allem über Atmosphäre und Lebensgefühl.

Subjektive Bewertung
Ich konnte mich von der ersten Seite an mit dem Buch identifizieren. Beim Lesen habe ich mich komplett in meine Abschlussprüfung in der Aula und meinen letzten Sommer vor Beginn meiner Ausbildung zurückkatapultiert gefühlt. Dieses Gefühl aus Freiheit, Unsicherheit und Aufbruchsstimmung hat das Buch für mich unglaublich gut eingefangen – mit einer sehr angenehmen, nostalgischen Wehmut.

⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 von 5 Sternen)