Kann man sich in einem Buch Zuhause fühlen?
Wenn ja, dann war das für mich in „Little Hollywood“ der Fall. Ich habe dieses Buch nicht einfach gelesen, ich habe darin gelebt. Und genau deshalb habe ich mir mit dem Lesen Zeit gelassen, um möglichst lange bleiben zu können. In den 90ern. In einer Zeit, in der auch ich aufgewachsen bin. In einer Zeit voller Leichtigkeit, nach der ich mich heute noch manchmal sehne.
Wir begleiten Leo in diesem flirrenden Dazwischen: zwischen Schulabschluss und Aufbruch, zwischen „Schnaps & Unfug“ und der Ahnung, dass das Leben bald ernster wird.
Es ist eine Geschichte über Verwurzelung und Aufbruch, über familiäre Verantwortung und die schmerzhaften Enttäuschungen, die damit einhergehen können. Es geht um den Zusammenhalt unter Geschwistern und die erste große Liebe, die so groß sein kann, dass einem ganz bang wird.
Inga Hanka hat so unglaublich viel Gefühl in diesen Text gepackt, dass es einem fast schwindelig wird. Sie projiziert Bilder in unsere Köpfe, die uns schmunzeln lassen und beschreibt Szenen so bildgewaltig, dass man mit Herzrasen zurückbleibt. Doch neben den Höhen sind da auch Tiefen. Nicht nur einmal habe ich beim Lesen diese Enge in der Brust gespürt und diese Bitterkeit im Hals, kurz bevor die Tränen aufsteigen.
„Little Hollywood“ ist ein Buch, das bleibt. Ganz weit vorn im Regal und tief im Herzen verankert.
Wir begleiten Leo in diesem flirrenden Dazwischen: zwischen Schulabschluss und Aufbruch, zwischen „Schnaps & Unfug“ und der Ahnung, dass das Leben bald ernster wird.
Es ist eine Geschichte über Verwurzelung und Aufbruch, über familiäre Verantwortung und die schmerzhaften Enttäuschungen, die damit einhergehen können. Es geht um den Zusammenhalt unter Geschwistern und die erste große Liebe, die so groß sein kann, dass einem ganz bang wird.
Inga Hanka hat so unglaublich viel Gefühl in diesen Text gepackt, dass es einem fast schwindelig wird. Sie projiziert Bilder in unsere Köpfe, die uns schmunzeln lassen und beschreibt Szenen so bildgewaltig, dass man mit Herzrasen zurückbleibt. Doch neben den Höhen sind da auch Tiefen. Nicht nur einmal habe ich beim Lesen diese Enge in der Brust gespürt und diese Bitterkeit im Hals, kurz bevor die Tränen aufsteigen.
„Little Hollywood“ ist ein Buch, das bleibt. Ganz weit vorn im Regal und tief im Herzen verankert.