Nostalgie pur!
In "Little Hollywood“ von Inga Hanka begleiten wir Leo, die gerade ihr Abitur gemacht hat und nun den letzten freien Sommer erlebt, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Das Buch handelt von "typischen“ coming-of-age Themen, wie der ersten großen Liebe, Problemen mit den Eltern, Freundinnenschaften und Zukunftssorgen. Eine typische coming-of-age Geschichte also, die man schon hundertmal gelesen hat, oder? Auf keinen Fall.
Was dieses Buch vor allem für mich besonders gemacht hat, war die Nostalgie, die das Buch in mir ausgelöst hat. Denn der Roman spielt in den 1990er Jahren, und auch wenn ich selbst erst in den Neunzigern geboren wurde, gab es immer wieder Momente, die mich an meine eigene Kindheit, Jugend und vor allem die Abi-Phase erinnert haben. Allen voran natürlich das ‚Little Hollywood‘, die Videothek in Leos Kleinstadt, in der sie sich fast täglich aufhält und deren Filme ihr auch immer wieder als Realitätsflucht dienen. Aber auch so Kleinigkeiten wie das gemeinsame Lesen der Foto-Lovestory in der ‚Bravo‘ mit ihrer besten Freundin Karo, die gemischte Tüte im Freibad oder die Kleinstadt-Kirmes inkl. Kettenkarussell und Schießstand haben mich direkt nostalgisch gemacht.
Dadurch haben sich die Charaktere und ihre Welt auch so echt für mich angefühlt, dass ich mich sehr gut mit ihnen, vor allem mit Leo selbst, identifizieren konnte. Das Aufwachsen in einem zerbrochenen Elternhaus und die Geschwisterbeziehung zu ihrem kleinen Bruder Ben haben sich für mich sehr authentisch angefühlt. Vor allem der Aspekt wie nervig kleine Brüder sein können, aber dass man doch alles für sie tun würde und sie vor allem Unheil in der Welt beschützen möchte, hat mich sehr mitgenommen. Aber ebenso der Satz ihrer Mutter, als es um Leos Wunsch geht, Filmwissenschaften zu studieren („Solche Träume sind nichts für uns“, S.67) hat sehr in mir nachgehallt. Und auch die erzählte Liebesgeschichte war ebenso mitreißend, wie herzergreifend, sodass ich mich beim Lesen zwischen breitem Grinsen und herzhaftem Weinen alles miterlebt habe.
Das Buch hat es geschafft, all diese coming-of-age Themen in einen Kontext zu setzen, in dem sie mir weder kitschig noch überholt vorkamen, sondern einfach nur echt. Leo und die anderen Charaktere sind mir im Laufe des Romans so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie am Ende gar nicht loslassen wollte. „Little Hollywood“ ist ein sehr gefühlvoller und nostalgischer Debütroman, den ich nur jedem uneingeschränkt empfehlen kann!
Was dieses Buch vor allem für mich besonders gemacht hat, war die Nostalgie, die das Buch in mir ausgelöst hat. Denn der Roman spielt in den 1990er Jahren, und auch wenn ich selbst erst in den Neunzigern geboren wurde, gab es immer wieder Momente, die mich an meine eigene Kindheit, Jugend und vor allem die Abi-Phase erinnert haben. Allen voran natürlich das ‚Little Hollywood‘, die Videothek in Leos Kleinstadt, in der sie sich fast täglich aufhält und deren Filme ihr auch immer wieder als Realitätsflucht dienen. Aber auch so Kleinigkeiten wie das gemeinsame Lesen der Foto-Lovestory in der ‚Bravo‘ mit ihrer besten Freundin Karo, die gemischte Tüte im Freibad oder die Kleinstadt-Kirmes inkl. Kettenkarussell und Schießstand haben mich direkt nostalgisch gemacht.
Dadurch haben sich die Charaktere und ihre Welt auch so echt für mich angefühlt, dass ich mich sehr gut mit ihnen, vor allem mit Leo selbst, identifizieren konnte. Das Aufwachsen in einem zerbrochenen Elternhaus und die Geschwisterbeziehung zu ihrem kleinen Bruder Ben haben sich für mich sehr authentisch angefühlt. Vor allem der Aspekt wie nervig kleine Brüder sein können, aber dass man doch alles für sie tun würde und sie vor allem Unheil in der Welt beschützen möchte, hat mich sehr mitgenommen. Aber ebenso der Satz ihrer Mutter, als es um Leos Wunsch geht, Filmwissenschaften zu studieren („Solche Träume sind nichts für uns“, S.67) hat sehr in mir nachgehallt. Und auch die erzählte Liebesgeschichte war ebenso mitreißend, wie herzergreifend, sodass ich mich beim Lesen zwischen breitem Grinsen und herzhaftem Weinen alles miterlebt habe.
Das Buch hat es geschafft, all diese coming-of-age Themen in einen Kontext zu setzen, in dem sie mir weder kitschig noch überholt vorkamen, sondern einfach nur echt. Leo und die anderen Charaktere sind mir im Laufe des Romans so sehr ans Herz gewachsen, dass ich sie am Ende gar nicht loslassen wollte. „Little Hollywood“ ist ein sehr gefühlvoller und nostalgischer Debütroman, den ich nur jedem uneingeschränkt empfehlen kann!