Schöne Sommergeschichte

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heroic Avatar

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In diesem Buch wird darüber gesprochen, dass es Filme gibt, die man nicht nur schaut, sondern die einen nachhaltig prägen und beeinflussen.
Leider kann man das über dieses Buch nicht sagen.

Dabei ist es eigentlich nicht schlecht, ist vom Schreibstil her angenehm zu lesen und beginnt auch erstmal interessant.
Die Protagonistin Leonie hat grade die letzten Abiturprüfungen hinter sich und steht jetzt vor dem nächsten großen Lebensschritt.
Sie wird als ziemlich interessiert für Filme dargestellt, dazu ein Schuss der 90er Vibes. Dementsprechend ist auch das Little Hollywood eine örtliche Videothek, in der sich einiges abspielt. Aber halt, und das ist ein bisschen das Problem des Buches, immer wieder.
Im Grunde ist es eine langgezogene Liebesgeschichte und es werden zahlreiche Filmabende beschrieben, viel Tempo wird dann in die letzten Kapitel gelegt.
Leider gibt es trotz netter Szenen und dem Vertiefen der Beziehung immer wieder Längen. Und obwohl Filme ein Thema sind, geht es nicht in die Tiefe, wird zu nerdy über Filmzitate hinaus (was man jetzt selbst als positiv oder negativ einschätzen muss).
Insgesamt hatte ich eine gute Zeit, aber definitiv kein Must Read.