Summer of '99

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leselockbuch Avatar

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Wir begleiten Ich-Erzählerin Leo auf ihrem nächsten Schritt ins Erwachsenwerden. Sie hat das Abitur hinter und den Sommer vor sich. Zuhause läuft es nicht optimal, der gewalttätige Vater ist weg und will sich um nichts kümmern, die überforderte Mutter hat einen Knacks weg, in mehr als einer Hinsicht.
Ihr jüngerer Bruder Ben hat Zwangsstörungen.
Leo flüchtet sich häufig in Filmwelten. Dafür geht sie in die Videothek "Little Hollywood", wo sie häufig auf den gleichaltrigen Jo trifft. Er ist ein ganz anderer Typ als sie - ihn scheint nichts zu kümmern. Und er fordert sie immer heraus.
In diesem Sommer lernen sich die beiden besser kennen und verlieben sich.
Diese Anbahnung ist wirklich gut und glaubhaft gemacht, man kann die ganze Entwicklung sehr gut nachvollziehen. Generell ist Leo eine sehr lebensnahe Figur.
Die Familienkonstellation und Ausgangslage hat mich sehr an "22 Bahnen" erinnert, allerdings in "normal". Keine Hochbegabung, kein reicher Love Interest, sondern mehr Realitätsnähe.
Als jemand, der 1999 Abitur gemacht hat, habe ich mich über die ganzen Bezüge zu Filmen, Bands, etc. gefreut.
Ich habe den Roman gerne gelesen, für absolute Begeisterung reicht es nicht ganz. 4,5 von 5 Sternen.