Traurig und schön

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danielae Avatar

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“Manche Träume sind nichts für Leute wie uns” - oder anders gesagt: haben manche Leute einfach nicht das Recht, ihre Träume zu leben, nur weil sie nicht aus einem stabilen Elternhaus stammen? Inga Hanka’s “Little Hollywood“ geht genau dieser Frage auf den Grund und das emotional, intelligent, mit Liebe und Drama.
Leo laviert sich durch ein Leben mit abwesendem Vater, den sie nur Alo nennt, emotional abwesender Mutter, die mit dem Kampf um ihre Kinder und dem Terror/Rechtsstreit mit dem Vater und einem kleinen Bruder, für Sden sie Stabilität zu schaffen versuch, dort, wo die Mutter es nicht schafft. Gleichzeitig schreibt sie Abitur, verliebt sich und verliebt sich noch mal und versucht, aus der Enge ihres Elternhauses auszubrechen. Doch darf oder kann sie im großen Traum, Film in Köln zu studieren, nachgeben, ist dieser Traum tatsächlich etwas für „Leute wie sie“? Mit viel Emotionen, Ängsten, großer Trauer, Liebe und einer gehörigen Portion Selbstzweifel, versucht sie, ihren Weg, durch die Unwägbarkeiten ihres Lebens zu finden.
Wundervoll zu lesen, auch wundervoll zu hören - und regt zum nachdenken an.