Hypnotisch
Das wunderschön gestaltete Cover im Manga-Stil entführt uns sofort in eine postapokalyptische Zukunft, die mich ab der ersten Seite der Leseprobe tief in ihren Bann gezogen hat. Yi Shi Si Zhou erschafft hier ein absolut faszinierendes und völlig unverbrauchtes Sci-Fi-Szenario, das in seiner düsteren Schönheit seinesgleichen sucht.
Der Schreibstil ist herrlich bildgewaltig, melancholisch und von einer ganz besonderen, fast schon poetischen Fremdartigkeit. Die Natur hat sich die Erde in Form von mutierten Pilzwäldern zurückgeholt, in denen Gene fließen und Arten miteinander verschmelzen. Die Idee, die Geschichte aus der Sicht eines kleinen, empfindsamen Pilzes namens An Zhe zu erzählen, der die Gestalt eines sterbenden Menschenjungen annimmt, um in der menschlichen Zivilisation nach seiner verlorenen Spore zu suchen, ist einfach genial. Man fühlt die Einsamkeit, die existenzielle Leere und das pure Fremdeln mit der menschlichen Natur in jeder Zeile.
Das harte Kontrastprogramm bieten die Söldner Vance, Anthony und Horsen, die An Zhe auf seiner Reise durch die gefährlichen Ödländer aufgabeln. Die plötzlichen Mutationen und die rohe Gewalt der Wildnis erzeugen eine permanente, unterschwellige Bedrohung. Als am Ende der Leseprobe die Tore des Stützpunktes erreicht werden und der gefürchtete „Inquisitor“ mit eisgrünen Augen kaltblütig das Feuer eröffnet, gipfelt die Spannung in einem absolut schockierenden Cliffhanger. Ich erwarte ein tiefgründiges, emotional aufwühlendes Dystopie-Highlight und muss unbedingt sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie der kleine Pilz dem tödlichen Urteil des Inquisitors entkommen will.
Der Schreibstil ist herrlich bildgewaltig, melancholisch und von einer ganz besonderen, fast schon poetischen Fremdartigkeit. Die Natur hat sich die Erde in Form von mutierten Pilzwäldern zurückgeholt, in denen Gene fließen und Arten miteinander verschmelzen. Die Idee, die Geschichte aus der Sicht eines kleinen, empfindsamen Pilzes namens An Zhe zu erzählen, der die Gestalt eines sterbenden Menschenjungen annimmt, um in der menschlichen Zivilisation nach seiner verlorenen Spore zu suchen, ist einfach genial. Man fühlt die Einsamkeit, die existenzielle Leere und das pure Fremdeln mit der menschlichen Natur in jeder Zeile.
Das harte Kontrastprogramm bieten die Söldner Vance, Anthony und Horsen, die An Zhe auf seiner Reise durch die gefährlichen Ödländer aufgabeln. Die plötzlichen Mutationen und die rohe Gewalt der Wildnis erzeugen eine permanente, unterschwellige Bedrohung. Als am Ende der Leseprobe die Tore des Stützpunktes erreicht werden und der gefürchtete „Inquisitor“ mit eisgrünen Augen kaltblütig das Feuer eröffnet, gipfelt die Spannung in einem absolut schockierenden Cliffhanger. Ich erwarte ein tiefgründiges, emotional aufwühlendes Dystopie-Highlight und muss unbedingt sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie der kleine Pilz dem tödlichen Urteil des Inquisitors entkommen will.