Intensiv, schillernd und schmerzhaft nah!
Die Leseprobe vermittelt sofort das Gefühl einer sehr persönlichen, fast überwältigenden Erinnerung. Der Vater wirkt wie eine übergroße, fast mythische Figur – faszinierend, aber auch zerstörerisch. Gerade diese Ambivalenz macht den Text so eindringlich: Bewunderung und Verletzung liegen hier sehr nah Besonders stark ist die Perspektive der Tochter, die nicht nur erzählt, sondern rückblickend versucht zu verstehen, wie dieser außergewöhnliche, unstete Vater ihr eigenes Leben geprägt hat. Die Stationen zwischen England, Argentinien und Peru geben der Geschichte eine große, fast filmische Weite, während gleichzeitig ein sehr intimer Ton dominiert.Es wirkt wie ein Roman über Faszination und Abhängigkeit zugleich – über das Aufwachsen im Schatten einer Figur, die alles überstrahlt und doch nie Halt gibt. Gerade diese Mischung aus Glanz und Zerbrechen macht neugierig und bleibt im Kopf hängen.