Mitreißend und fordernd
Der Prolog ist unglaublich dicht, atemlos, eine Nominalphrase nach der anderen. Ich bin direkt berührt, angesprochen, eingehüllt. Dann wird das Tempo ein wenig runtergenommen, doch es bleibt sehr dynamisch: Auf den ersten 19 Seiten tauchen wir direkt in drei verschiedene Welten ein. Und erfahren, dass bei der Ich-Erzählerin als Kind vieles anders war als bei anderen. Das verspricht direkt eine gute, spannende Geschichte. Nur das Cover finde ich nicht so schön, es ist meines Erachtens viel zu voll, zu unruhig - was dann aber ja wiederum gut zu den ersten Seiten passt.