Schmerzhaftes Denkmal für einen Vater.
Sonya Walgers autobiografisches Romandebüt porträtiert eine unkonventionelle Vater-Tochter - Beziehung voller emotionaler Wucht und chaotischer Glamour-Momente.
Der als "Löwe" bezeichnete Vater wird als charismatischer Bonvivant zwischen Polospielen, Rennsport und Sucht dargestellt. Die Erzählerin schildert ihre Kindheit zwischen England, Argentinien und Peru als unstet, geprägt von Adrenalin und abrupten Abstürzen. Erst aus der Perspektive der eigenen Mutterschaft beginnt die Aufarbeitung dieser tief zerrissenen Vergangenheit.
Der Schreibstil ist rasant, bildhaft und transportiert eine atemberaubende Intensität. Deutlich wird der Kontrast zwischen bewundernder Kindheitserinnerung und schmerzhafter, später Erkenntnis spürbar.
Die Leseprobe balanciert meisterhaft zwischen nostalgischer Wärme und der bitteren Realität des Lebens. Die Entzauberung des Vaters gelingt der Autorin feinfühlig und ohne Kitsch. Die emotionale Familiensaga entwickelt schnell einen unwiderstehlichen Sog.
Es ist ein Psychogramm über familiäre Prägungen und das schwere Erbe der Eltern. Die Lektüre hinterlässt ein nachhaltiges Gefühl von Melancholie und Faszination.
Das Werk setzt eine beeindruckende Spurensuche um.
Der als "Löwe" bezeichnete Vater wird als charismatischer Bonvivant zwischen Polospielen, Rennsport und Sucht dargestellt. Die Erzählerin schildert ihre Kindheit zwischen England, Argentinien und Peru als unstet, geprägt von Adrenalin und abrupten Abstürzen. Erst aus der Perspektive der eigenen Mutterschaft beginnt die Aufarbeitung dieser tief zerrissenen Vergangenheit.
Der Schreibstil ist rasant, bildhaft und transportiert eine atemberaubende Intensität. Deutlich wird der Kontrast zwischen bewundernder Kindheitserinnerung und schmerzhafter, später Erkenntnis spürbar.
Die Leseprobe balanciert meisterhaft zwischen nostalgischer Wärme und der bitteren Realität des Lebens. Die Entzauberung des Vaters gelingt der Autorin feinfühlig und ohne Kitsch. Die emotionale Familiensaga entwickelt schnell einen unwiderstehlichen Sog.
Es ist ein Psychogramm über familiäre Prägungen und das schwere Erbe der Eltern. Die Lektüre hinterlässt ein nachhaltiges Gefühl von Melancholie und Faszination.
Das Werk setzt eine beeindruckende Spurensuche um.