Weihnachtsmann statt Vater
Die Leseprobe bietet einen guten Einstieg in diesen autobiographischen Roman. Sonya Walger erzählt mit verschiedenen Mitteln, mal Stream of Consciousness als Aufzählungen, mal Erinnerungen, mal Gegenwartsbeschreibungen. Das macht das Lesen interessant und abwechslungsreich, insbesondere vom ersten Kapitel mit der Auflistung der mütterlichen Leistungen war ich sehr angetan.
Und trotzdem gibt es nun kein Buch über sie, sondern über den offenbar charismatischen, doch unzuverlässigen Vater, von dem wir noch nicht viel wissen.
Autobiographische oder autofiktionale Texte lese ich inzwischen sehr gern, das „wahre Leben“ hat viele, interessant Lebensentwürfe zu bieten.
Das Cover gefällt mir und ist passend gewählt. Zwar klammert sich das Kind an den Arm des Vaters (?), aber Halt bekommt die Kleine doch nicht, er widmet ihr keine Aufmerksamkeit, scheint sich nicht sonderlich für sie zu interessieren.
Und trotzdem gibt es nun kein Buch über sie, sondern über den offenbar charismatischen, doch unzuverlässigen Vater, von dem wir noch nicht viel wissen.
Autobiographische oder autofiktionale Texte lese ich inzwischen sehr gern, das „wahre Leben“ hat viele, interessant Lebensentwürfe zu bieten.
Das Cover gefällt mir und ist passend gewählt. Zwar klammert sich das Kind an den Arm des Vaters (?), aber Halt bekommt die Kleine doch nicht, er widmet ihr keine Aufmerksamkeit, scheint sich nicht sonderlich für sie zu interessieren.